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Horta
einstiger Knotenpunkt der Welt  
Bildergalerie Horta
Horta
Horta ist mit seinen 6.500 Einwohnern die Hauptstadt der Insel Faial und neben Ponta Delgada und Angra die dritte große Metropole der Azoren.

Es ist eine Stadt mit Geschichte: gleich ob Segelturns, Telefonkabel oder Transatlantikflüge - alles führte oder führt noch über Horta.
Die Stadt ist nicht nur wegen ihrer historischen Gebäude attraktiv und sehenswert, sondern wohl auch der internationalste Platz des Archipels. Die Stadt liegt an zwei Buchten die von einem kleinen Vulkankrater voneinander getrennt werden. Das Zentrum ist sehenswert. Viele Kleine Geschäfte locken zum Einkaufen. Ein Großteil der Häuser ist renoviert, die Fassaden und Balkone sind bunt verziert und versprühen den Flair vergangener Tage.

Horta
Horta
Von Horta aus hat man auch einen herrlichen Blick auf den Pico auf der nur sechs Kilometer entfernten, gleichnamigen Nachbarinsel. Vom Meer aus gesehen liegt ziehen sich die Häuser in der weiträumigen Bucht zwischen Monte da Guia und der Anhöhe Espalamaca wie im Bilderbuch den Hang hinauf. In der Mitte liegt der Yachthafen, der Jedes jahr von über 1.000 Segelbooten angelaufen wird. Am Abend vermischt sich internationales Publikum mit der Inselbevölkerung.

Den Namen hat die Stadt entweder vom flämischen Abenteurer Josse van Huerter, der ab 1466 die Besiedlung voran trieb oder vom portugiesischen Wort für Garten (=horta).

Inzwischen hat Horta auch politisch das Sagen. Seit 1976 ist Horta Sitz des Parlaments der Azoren. Während dieser Zeit änderte man auch die Schreibweise von 'Fayal' in 'Faial' ab.
Die Stadt besteht aus den drei Kirchgemeinden Angustias im Bereich Porto Pim, Matriz im Bereich des Zentrums und Conceicao im Norden.


Geschichte:

Rua Serpa Pinto
Rua Serpa Pinto
Nachdem van Huerter 1468 durch Vermittlung der Infantin Isabel den Lehensbrief für Faial erhalten hatte, holte er Siedler aus Flandern auf die Insel. Am Naturhafen Porto Pim ließ er die ersten Häuser errichten. Hier starb er auch im Jahr 1495.
Auch am Fuß des Espalamaca-Hügels entstand im heutigen Conceicao-Viertel eine kleine Siedlung. 1490 waren bereits 1.500 Flamen auf der Insel.
Im 15. Jahrhundert lebte auch Martin Behaim (Martinho da Boemia) in Horta. Der 1459 in Nürnberg geborene Seefahrer war zusammen mit Diogo Cao auf Erkundungsfahrt entlang der westafrikanischen Küste bekannt geworden. König Joao II. schlug ihn nach seiner Rückkehr zum Ritter des Christusordens. Schließlich heiratete er 1486 Josse van Huerters Tochter Joana de Macedo und lebte von 1486 bis 1492 in Horta. Anschliessend präsentierte er in Deutschland den ersten bekannten Globus. Es ist anzunehmen dass der Globus unter den Eindrücken von Kolumbus und Magellan während seinem Aufenthalt auf Faial entstanden war.
1498 wurde Horta zur 'Vila' erhoben.
Im 18. Jahrhundert nahm der Hafen von Horta eine immer wichtigere Stellung ein. Der ursprüngliche Hafen lag geschützt vom Monte Queimado und dem Monte da Guia in der Bucht von Porto Pim. Die beiden Befestigungen Muralhas de Sao Sebastiao und das Hafentor Portao do Porto Pim stammen aus dem 17. Jahrhundert. Sie entstanden unter spanischer Herrschaft.
Zuerst verschiffte man den bekannten Pico-Wein. Später im 18. Jahrhundert war Horta auch Proviantstation für amerikanische Walfänger. Bis zu 100 Fregatten lagen im Porto Pim vor Anker.
1775 begrüßte man den britischen Entdecker Captain Cook im Hafen von Porto Pim.
Im Jahr 1804 kam John Bass Dabney nach Horta. Der amerikanische Unternehmer wurde zum US-Konsul ernannt. Die Dabneys waren der Wegbegleiter der Wirtschaft auf Faial im 19. Jahrhundert. Sie besassen eine eigene Werft und Schiffslinien. Aktiv waren sie in der Seifen-, Tabak- und Mühlenindustrie.
Am 4. Juli 1833 wurde Horta zur 'Cidade' erhoben.
1891 verließ die Familie Dabney schließlich Faial. Während ihrer Zeit auf Faial baute man auch die Walfabrik am Porto Pim. Erst Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde sie geschlossen.
1876 begann man mit dem Bau des Kais. Im Hafen konnten nun auch erste dampfbetriebene Schiffe anlegen.
1893 wurde das erste Telefonkabel nach Amerika gelegt. Der Weg führte über Horta und so entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt. Horta war der Grundstein zur Verbindung zwischen neuer und alter Welt. Es war aber nur das erste einer ganzen Reihe von Unterseekabeln, die in der Stadt zu Tage kamen, um mit verstärkten Signalen den zweiten Teil des Atlantiks zu überqueren.
Auch die Deutsch-Atlantischen-Telegrafengesellschaft (DAT) übertrug seit 1900 von der Ostfrieseninsel Borkum direkt nach Horta und weiter nach Manhattan Beach vor New York. 1928 zählte man 15 Kabel aus Europa, Nordamerika, Afrika und den Kapverden. Horta war nun wichtiger Knotenpunkte weltweit. Ganze Kabelkolonien entstanden. Für die Mitarbeiter wurde immer bestens gesorgt.
Noch heute sind die Anwesen der großen Telegrafengesellschaften zu sehen. 1969 schloss die letzte Kabelgesellschaft. Funktechnik hatte die anfälligen Fernmeldeleitungen unter dem Meer ersetzt. Heute sind verschiedene Einrichtungen in den Gebäuden untergebracht. Behörden bewirtschaften nun die Gebäude der DAT, das Hotel Fayal ist in den Häusern der amerikanischen Western Union Telegraph Company (WUT) eingezogen.
Markt von Horta
Markt von Horta

Von 1919 bis 1945 war der Hafen auch Landeplatz für Flugzeuge. Die Wasserflugzeuge machten Zwischenhalt in Horta auf ihrer Transatlantikroute. 1933 besuchte Charles Lindbergh die Hafenstadt. Er prüfte im Auftrag von Pan American Horta als Zwischenstopp für Transatlantikflüge. Die Lufthansa schließlich war die erste Linie. Sie kam mit Wasserflugzeugen (Katapultflugzeugen) von 1936 bis 1938 nach Horta. Später folgte die PanAm mit riesigen Wasserfliegern. Erst im August 1971 erhielt Faial einen eigenen Flughafen bei Castelo Branco.
Seit 1976 ist die Inselhauptstadt auch Sitz des Regionalparlaments der Azoren, der Assembleia Legislativa Regional.
Auch die Universität der Azoren ist mit ihrem Institut für Ozeanographie und Fischerei am Hafen vertreten.
Am 3. Juni 1986 wurde der Yachthafen unterhalb der Praça do Infante eröffnet. Rund 1.000 Yachten legen pro Jahr in Horta an.
2012 wird der Nordkai des neuen Passagierhafens der Stadt in Betrieb genommen.
2013 endet die Äre von Radio Naval. Im Januar wird die Marinefunkstation stillgelegt.


Sehenswürdigkeiten:

Blick über Horta
Blick über Horta
Horta ist eine Stadt der Einbahnstrassen. Den ganzen Tag über herrscht reges Treiben in den engen Gassen des Zentrums. Drei Straßen verlaufen parallel zum Hafenbecken und treffen sich immer wieder auf großen Plätzen. In der Stadt gibt es auch viele kleine Plätze, die fast alle im 19. und 20. Jahrhundert geschaffen wurden. Horta liegt am Hang. Wer die Stadt also genau erkunden will muss sich auf einen strammen Fußmarsch gefaßt machen.
Am südlichen Ende begrenzt der 145 m hohe Vulkan Monte da Guia die Bucht von Horta. Von hier aus hat man einen herrlichen Überblick auf den Hafen und die Stadt. Man kann aber auch die Bucht von Porto Pim mit ihrem weiten Sandstrand überblicken und auf der gegenüberliegenden Seite in die Caldeira da Inferno schauen.
Über das gesamte Stadtgebiet hinweg verteilt findet man verschiedene kostenfreie WLAN-Hotspots.

Ein Großteil der Häuser stammt noch aus dem 18. und 19. Jahrhundert und bietet architektonische Leckerbissen in Form von kleinen Balkonen und Erkern. Viele sind noch im typischen Kolonialstil. Ihren damaligen Reichtum verdankte Horta zahlreichen Orangenbaronen, dem Weinhandel mit der erstklassigen Ware vom benachbarten Pico und der Versorgung der Schiffe mit Kohle. Die edlen und feudalen Wohnhäuser (Solares) wurden meist zwei- oder dreistöckig gebaut.
Walfängerstil
Walfängerstil
Im 19. Jahrhundert hat sich der Baustil geändert. Die untere Etage wurde meist mit Geschäften gefüllt, in den Obergeschossen waren Büros und Wohnflächen.
Auch der Einfluss der Amerikaner ist an vielen Dingen zu erkennen: die Verkleidung mit Holz gerade in den Obergeschossen, Säulen und Säulenimitationen, Vordächer an den Eingängen, Verzierungen an den Dächern, große und vor allem hohe Fenster und Balkon mit Holzbrüstungen sind typische architektonische Elemente der Amerikaner. Typisch sind auch die ausgebauten Dachgeschosse (Casa sobre a Casa). Sie gehören zu den sichtbarsten Einflüssen der Amerikaner. Damit konnten Häuser auch nachträglich ergrößert werden, wenn Familienmitglieder aus dem fernen Ausland wieder zurück kehrten. Viele dieser Dachvorsprünge heben sich bunt vom Rest des Hauses ab.
Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert weisen Elemente der Art Deko auf. Grund dafür ist vor allem das Erdbeben von 1926 bei dem die Hälfte aller Gebäude in Horta zerstört wurden. Beim Wiederaufbau wurde daher teilweise ein neuer Architekturstil verwendet. Dieser Stil prägt typischerweise die Gebäude aus dem Zeitraum von 1920 bis 1939. Der Stil wurde aber nur abgewandelt übernommen, so dass man von einer 'Horta Déco' spricht.
Parque da Alagoa
Parque da Alagoa

An der Nordseite der Uferpromenade liegt der Parque da Alagoa mit ein paar Grillstellen.

Im Norden der weitgezogenen Bucht liegt auch der neue, 2012 eröffnete Passagierhafen. Hier laufen die Triangulo-Fähren der Transmacor an, aber auch die großen Fährschiffe der Atlanticoline.

Igreja de Nossa Senhora da Conceicao
Kirche von Conceicao
Die neue Kirche Igreja de Nossa Senhora da Conceicao liegt unten am Fluss Ribeira da Conceicao am Largo Padre Jose Silveira Machado und ist ein modernes Kirchgebäude das es mit dem barocken Äußeren der anderen Kirchen lange nicht aufnehmen kann. Es ist bereits die vierte Kirche dieser Kirchengemeinde, die wegen der Erdbeben gebaut werden mußte. Das erkennt man auch schon an den vielen Jahreszahlen an der Fassade: 1527 (erster Bau), 1597 (Stadtbrand durch Raleigh), 1749, 1926 (Erdbeben), 1933. Der Neubau wurde im damals typischen Art Deko Stil ausgeführt. 1941 wurde die gerade aufgebaute Kirche durch eine Explosion in einem nahen Militärgebäude stark beschädigt. Auch 1998 bröckelte hier der Putz, so dass man das noch junge Haus erneut restaurieren mußte. Sie wurde im Mai 2002 wieder eingeweiht. Trotz seines eher modernen Äußeren findet man hier einige schön verzierte Glasfenster.

Nur ein paar Schritte davon entfernt findet man den Imperio da Conceicao.

Das daran angrenzende Wohnviertel hinter dem Ribeira da Conceicao zwischen dem nördlichen Teil der Avenida Marginal, dem Largo do Bispo D. Alexandre und der Rua José Fialho ist die eigentliche Altstadt von Horta. Man bezeichnet sie als 'Vila Velha'. Hier begann die Besiedlung der Insel Faial im 15. Jahrhundert. Es ist zugleich auch eines der typischsten Häuserviertel der Stadt. Die Gassen sind eng. Ursprünglich standen hier nur kleine Hütten mit winzigen Türen und Fenstern, aus Stein und Lehm gebaut. Man nannte sie 'Casa popular urbana'.

In der Rua da Conceicao, 24 liegt das Solar dos Lacerda. Das ehemalige Nobelanwesen stammt aus dem 18. Jahrhundert. An der Fassade sind noch einige Wappen der Familienbesitzer Silveira, Lacerda, Pereira und Sarmento erhalten.

Torre do Relogio
Torre do Relogio
Inzwischen wegen akuter Baufälligkeit abgerissen ist die alte Igreja Nossa Senhora da Conceicao. Aber auch sie hatte schon Geschichte, denn die erste Kirche aus dem 15. Jahrhundert brannte wie viele andere Bauwerke auch beim Überfall des Conde de Essex im Jahr 1597 nieder. Sie wurde anschliessend von 1607 bis 1615 wieder aufgebaut. Nach deren erneuter Zerstörung baute man schließlich 1749 schon die dritte Kirche. Sie hatte drei Kirchenschiffe und eine Kapelle. Ende des 18. Jahrhunderts allerdings war das Haus so Baufällig, dass man es nicht mehr benutzen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie noch die Matriz von Horta aber nun wechselte die Hauptkirche hinunter zur Igreja do Santissimo Salvador. Beim Erdbeben von 1926 wurde das Gotteshaus wieder weitgehend zerstört. Im Jahr 1941 hat man sich schließlich bei der Erweiterung des Wohnviertels zum Abriss entschlossen. Die Stelle der alten Kirche ist heute zum Largo D. Luís eingeebnet. Der Platz ist bei der Bevölkerung auch als Largo do Relogio bekannt.
Nur der Glockenturm Torre do Relogio der alten Kirche aus dem 18. Jahrhundert steht noch. Er hat trotz Schäden das Beben 1998 überstanden und ist inzwischen wieder renoviert.

Jardim de Florencio Terra
Jardim Florencio Terra
Vor dem Kirchturm der abgerissenen alten Kirche liegt der kleine Park Jardim de Florencio Terra. Er wurde 1857 begonnen und bis 1964 unter dem Namen Jardim Publico bekannt. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Stadt und dem Hafen mit dem Pico stets im Hintergrund. In dem kleinen Park stehen einige imposante Bäume, darunter auch imposante Drachenbäume, die unter ihrer Haube angenehmen Schatten spenden. In der Mitte des Parks befindet sich ein kleiner See und ein Pavillon aus dem späten 19. Jahrhundert.

Florencio Terra war Lehrer am Gymnasium von Horta und einer der Meister des Dichters Vitorino Nemesio. Auch als Journalist und Schriftsteller hat er sich einen Namen gemacht. Er wurde am 18. Mai 1858 in Horta geboren, wo er 1941 auch starb.
Hospital da Misericordia
Hospital

1901 baute man neben dem Platz mit Garten das ehemalige Krankenhaus Hospital da Misericordia. Hier ist inzwischen ein Teil der Universität untergebracht.

Weiter den Berg aufwärts kommt man in der Calcada de Santo Antonio zur Capela de Santo Antonio. Das Convento und die Igreja de Santo Antonio wurden ab 1717 errichtet. Beim Erdbeben 1926 wurden beide zerstört. Die heutige Kapelle wurde im Jahr 1964 gesegnet.

In der Rua da Vista Alegre findet man auch einen kleinen Gedenkplatz. Er ist der Nossa Senhora das Dores gewidmet und wurde 1965 angebracht. Ein Steinrahmen mit Kreuz
Ermida de Santo Amaro
Ermida der Santo Amaro
umrahmt das Azulejos-Bildnis der Heiligen.

Oberhalb der Stadt liegt etwas außerhalb in der Rua de Sao Lourenco noch die Ermida de Santo Amaro. Die kleine Kapelle mit zwei auffallenden Spitztürmen wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet. Die Zahl 1606 an der Fassade führt auf das Todesjahr ihres Begründers Bruder Pereira Sarmento zurück.
Daneben steht auch der Imperio de Santo Antonio.

Bruder Pereira Sarmento wurde bei einer Schiffsreise von Korsaren überfallen. Der Gläubige gab das Versprechen ab eine Kapelle zu errichten, wenn er von den Piraten verschont bliebe. So geschah es dann auch und Pereira Sarmento setzte sein Versprechen in die Tat um. 1606 starb er und wurde in der Kapelle beigesetzt.

In der Alameda Barao de Roches liegt das Solar do Barao de Roches. Das rosafarbene Haus mit den grünen Fensterläden war der Wohnsitz von Simao de Roches da Cunha Brum. Das Haus wurde aber Mitte des 20. Jahrhunderts grundlegend umgebaut.

Teatro Faialense
Teatro Faialense
In der Alameda Barao de Roches, 29 findet man das Teatro Faialense. Das Haus im Stil der Art Deko stammt aus dem Jahr 1919. Bereits seit 1856 war hier das erste Theater der Azoren in einem Vorgängergebäude untergebracht, das aber komplett abgerissen wurde.

In der Rua Serpa Pinto, 26 findet man ein altes Gebäude, dessen Grundmauern auf die erste Besiedlungswelle zurück reichen. Es ist massiv aus Basalt gebaut und typischerweise mit Balkonen verziert.

Mercado Municipal
Mercado Municipal
In der Rua Serpa Pinto findet man direkt an der Praca da Republica auch den Wochenmarkt Mercado Municipal auf dem man sich mit frischem Obst und regionalen Produkten der drei Inseln des Triangulo versorgen kann. Der Markt wurde 1841 gebaut und 1998 renoviert. Verwendet wurden ursprünglich Steine aus alten Gebäuden. Auch Blöcke aus der alten baufälligen und schließlich bis auf den Turm abgerissenen Igreja da Conceicao sind darunter. Den Anstoss für den Markt gab bereits Jahre zuvor der Duque d'Avila e Bolama. Auch vom benachbarten Pico haben einige Verkäufer ihren Stand auf dem Markt. Diese Marktfrauen nennt man hier 'mulheres da fruta'. Sie nehmen schon seit Jahrzehnten den früher oft langen Anweg von der Nachbarinsel in Kauf.
geöffnet Mo. - Sa. 7.00 bis 15.00 Uhr.

Der Largo do Bispo D. Alexandre war der erste Platz in Horta. Er hiess früher Largo do Paul in Anlehnung an das hier ankommende Wasser.

Bischof D. Alexandre da Sagrada Familia war Onkel und Lehrer des Dichters Almeida Garrett. Er kam in dem Viertel rund um den Platz am 22. Mai 1737 zur Welt.
Praca da Republica
Praca da Republica

Im nördlichen Teil der Stadt liegt auch der Hauptplatz Praca da Republica. An den Platz angegliedert ist seit 1903 ein etwas verspielter Garten mit Wasserläufen.

An dem Platz steht seit dem Erdbeben von 1926 auch ein Gebäude im Stil der Art Deko. Es ist bis zum Dach hoch reich verziert.

Auf der Westseite der Praca da Republica befindet sich der vermutlich älteste noch erhaltene Heilig-Geist-Kapelle des gesamten Archipels der Azoren. Der Imperio dos Nobres wurde nach 1759 errichtet. Mit dem Bau bedankte sich die wohlhabende Bevölkerung auch für den Schutz beim Vulkanausbruch in Praia do Norte im Jahr 1672 bei dem die gesamte Insel mit einer Ascheschicht bedeckt wurde.

In der Rua de Sao Paulo, 9 befindet sich das erste Wohnhaus Bagatelle der Familie Dabney. Das Gebäude ist gegenwärtig in einem verfallenen Zustand. Dabei war es mal eine schöne Villa mit zwei Stockwerken und Garten etwas oberhalb der Stadt. Hier gingen bei Charles Dabney sogar die Könige ein und aus. Nach den Dabneys wurde das Haus von der Telegrafengesellschaft Eastern Telegraph genutzt.

Die Gebäude der Dabneys sind noch heute sichtbare Zeugnisse der architektonischen Entwicklung der Stadt Horta. Auch außerhalb von Horta hatten Sie Häuser, z.B. in Capelo ihr Landhaus (Casa do Campo), am Monte da Guia ihr Freizeitanwesen (Casa da Praia) und in Flamengos eine Quinta.
Die amerikanische Familie Dabney stammt ursprünglich von den Franzosen D'Aubigné ab. Ihren ersten Besuch haben die Dabneys der Insel Faial im Jahr 1795 abgestattet. 1804 kam John Bass Dabney aus Boston nach Horta. Er sollte das Potential des Handels mit Walöl erkunden. Zwei Jahre nach seiner Ankunft wurde er 1806 zum Konsul. John Bass Dabney war aber ein Unternehmer mit Weitblick. Er investierte in den Handel mit Proviant und eine kleine Schiffswerft. Unter ihm entstanden Lagerhäuser für Lebensmittel und Schiffsreparaturen. Die großen Walfänger von Übersee versorgte er mit neuen Lebensmitteln unnd neuer Mannschaft und wurde damit reich. Auch im Orangenhandel und dem Export des edlen Verdelho von Pico hatten die Dabneys ihre Finger.
Der alte Dabney sorgte aber auch immer für die Bevölkerung. In schlechten Jahren liess er Getreide aus Amerika anliefern und verteilte es unter den Menschen. Sein Begräbnis war die größte Feierlichkeit auf Faial. Drei Generationen lang lebten die Dabneys in Horta. Dem alten John Bass folgte sein Sohn Charles William, ebenfalls Konsul. 1871 trat der Enkel Samuel W. Dabney in die Fußstapfen. Die Zerstörung der Wein- und Orangenpflanzen durch Pilz und Schädlinge zusammen mit dem Niedergang der amerikanischen Walfangflotte führte dazu, dass die Dabneys 1892 schließlich Horta den Rücken kehrten. Nur einzelne Familienmitglieder blieben auf der Insel. Ein weitere Grund war sicherlich die Verlegung des amerikanischen Konsulats von Horta nach Ponta Delgada.

In der Rua Comendador Ernesto Rebelo, 19 findet man ein altes Herrenhaus. Die Grundmauern stammen noch aus der Anfangszeit der Stadt. Über die Jahrhunderte hinweg ist es jedoch mehrfach verändert worden. Die Mauern sind noch massiv aus Basalt.
Ein weiteres ehemaliges Nobelanwesen steht in der Rua Comendador Ernesto Rebelo, 14. Es ist zwischenzeitlich im Besitz der Regionalregierung und wurde Ende des 20. Jahrhunderts saniert. Heute arbeiten darin Teile der Regierung. Kunstvolle Steinmetzarbeiten sind hier die Wappen an der Fassade.
Das dritte Anwesen steht in der Rua Comendador Ernesto Rebelo, 10. Das Solar dos Andrade ist ein großes barockes Gebäude, das im 17. Jahrhundert der Familie Andrade gehörte. Es ist heute im Besitz der INATEL.

Sociedade Amor da Patria
Amor da Patria
Ein architektonisch auffallender Bau ist das Clubhaus der Sociedade Amor da Patria in der Rua D. Pedro IV. Das Vereinsgebäude dieser Freimaurer wurde von Architekt Norte Junior zwischen 1931 bis 1934 errichtet. Das Dach ziert neben dem Stadtwappen und dem Wappen der Nation auch eine Nachbildung der Hortensienhecken. Es ist reich an Jugendstilelementen. 1976 hat sich hier die Regionalregierung das erste mal versammelt und hielt die Einführungszeremonie derder ersten Gesetzgebung der Regionalregierung der Azoren ab. Die Freimaurer-Gesellschaft Amor da Patria existiert seit 1859.

Die Gesellschaft Amor da Patria wurde am 28. November 1856 gegründet und hat noch immer einen gewichtigen Anteil am kulturellen Leben von Horta. 1862 hat die Gesellschaft die Bank Caixa Económica Faialense gegründet.
Eine zentrale Position nimmt die Praca Duque d'Avila e Bolama ein. Bis 1871 wurde der Platz noch Largo do Colegio genannt. Der Platz hat sich immer wieder verwandelt. Früher stand beispielsweise anstelle der Post (CTT) an der Nordseite noch das wunderschöne Herrenhaus Solar dos Brum. Es wurde 1941 abgerissen. Mitten auf dem Platz steht eine Figur des Duque de Avila e Bolama.

Der Duque d'Avila e Bolama war einer der Bestreiter des portugiesischen Liberalismus und mit verantwortlich dafür, dass Horta am 4. Juli 1833 zur Cidade erhoben wurde. Er wurde am 8. Mai 1807 in Horta geboren, war Präsident der Stadtverwaltung und später Minister. 1881 starb er.

In dem mächtigen Bau Palacio do Colegio des einst so mächtigen Jesuitenordens findet man heute die Hauptkirche von Horta Igreja Matriz do Santissimo Salvador, das Rathaus der Stadt und auch das Stadtmuseum. Der Gebäudetrakt beherrscht in einzigartiger Weise den Praca Duque d'Avila e Bolama.

Igreja Matriz do Santissimo Salvador
Igreja Matriz
Die Bau der barocken Hauptkirche Igreja Matriz do Santissimo Salvador am Largo Duque d'Avila e Bolama wurde bereits 1680 begonnen und dauerte über Jahre an. Erst 1760 wurde der Bau vollendet. Früher nannte man die Kirche Igreja do Colegio. Sie war zu dieser Zeit der Nossa Senhora dos Prazeres geweiht war. Die Kirche gehört zum angrenzenden jesuitenkolleg und ist eines der größten Kirchenbauten der Azoren.
Im Jahr 1825 wurde die Matriz zur heutigen Stadtpfarrkirche berufen, nachdem man die Igreja da Conceicao wegen ihrer akuten Baufälligkeit nicht mehr benutzen konnte.
1926 wurde das Kirchengebäude beim Erdbeben sehr stark beschädigt. Nach dem mühsamen Wiederaufbau und einer erneuten Restaurierung in den 90er Jahren des 20. Jahrhundert hat das Erdbeben von 1998 erneut Schäden hinterlasssen. Erhalten blieben jedoch schöne Azulejos und prächtige Schnitzereien.
Hinter der schlichten, aber beeindruckenden Fassade verbirgt sich ein reich geschmückter Innenraum. Besonders sehenswert sind die silberne Altarbekleidung, die vergoldeten Holzschnitzereien, die Altaraufsätze im Querschiff, die Fliesenbilder, der aufwändig gearbeitete Messbuchpult aus Palisanderholz mit Elfenbeinintarsien, der große Schrein aus Pockholz und eine Orgel aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Mit all diesen Kostbarkeiten steht die Kirche beispielhaft für die portugiesische Sakralkunst des 18. Jahrhunderts. Wertvolle Möbel aus Edelhölzern sind mit Einlegearbeiten aus Elfenbein verziert. Gerade der Hauptaltar ist ein wares Kunstwerk. Bemerkenswert sind die Azulejos an den Seitenwänden im Chor. Sie stammen aus dem 17. Jahrhundert und zeigen Szenen des heiligen Ignazius von Loyola, Begründer des Jesuitenordens.
Holzschnitzaltare findet man in den beiden Marienkapellen Capela de Nossa Senhora de Lourdes und Capela de Nossa Senhora da Assuncao. Sie sind beide zusätzlich mit Rundsäulen verziert. Eine Kapelle ist dem heiligen Petrus geweiht. Die erste Seitenkapelle rechts ist dem heiligen Paulus geweiht. Auch sie ist mit herrlichen Azulejos verziert. Links sieht man die Große Kollekte dargestellt, rechts den Schiffbruch des Paulus im Mittelmeer auf dem Weg nach Rom. Oberhalb dem Altarraum ist eine Wandnische der Nossa Senhora dos Prazeres geweiht. In der Sakristei schließlich findet man einen großen Schrank aus Jakaranda, der mit zahlreichen Bildern verziert ist.
geöffnet Mo. - Sa.: 8.00 bis 18.45 Uhr; So.: 8.00 bis 12.30 Uhr und 16.00 bis 19.00 Uhr.

1719 begann man mit dem Bau des Jesuitenkollegs Colegio dos Jesuitas. Die Missionare hatten Horta als Ruheort ausgewählt. Sie waren vor allem in Brasilien und im Orient aktiv. Um die portugiesischen Kolonien zu missionieren mußten die Jesuiten erst einmal vorbereitet werden. Als die Jesuiten 1759 aus Portugal und auch von den Azoren vertrieben wurden, war das riesige Stift allerdings noch nicht einmal vollendet. Die alte Jesuitenschule bnesteht aus zwei Gebäudeteilen jeweils südlich und nördlich der Matriz. Beide Teile wurden beim Erdbeben von 1926 schwer beschädigt und bis 1930 wieder weitgehend aufgebaut. Dabei blieb jedoch nicht die alte Architektonik vollständig erhalten.

Im Nordflügel ist heute das Rathaus Pacos do Concelho untergebracht. Über dem Haupteingang wacht das Wappen des Francisco Ultra de Quadros, einem Nachkommen des ersten Donatarkapitäns der Insel und Hauptimpulsgeber für den Bau der Matriz..

Colegio dos Jesuitas
Colegio dos Jesuitas
Im Südflügel dieses überdimensionalen Prachtbaus findet man heute das Stadtmuseum Museu da Horta und einige Behörden. Den Eingang bildet ein imposantes Portal mit dem Jesuitenwappen. Das Museum benutzt Teile des ersten und zweiten Stocks des Südflügels linkerhand der Kirche. Das 1977 geschaffene Stadtmuseum, das seit 1989 an dieser Stelle zu finden ist, hat man inzwischen als Regionalmuseum eingestuft. Seit dem Jahr 2000 hat das Stadtmuseum auch einen kleinen Ableger in Capelinhos. Einziges Problem des Museums ist das Platzproblem. So können die ganzen Ausstellungsstücke garnicht alle gleichzeitig gezeigt werden. Zu den ständigen Exponaten gehört eine sehenswerte Sammlung von Feigenmarkmodellen (Miolo de Figueira), die auf der Welt einzigartig ist und vom Künstler Euclides Rosa in der Tradition dieses seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auf Faial praktizierten Kunsthandwerks angefertigt hat. Sie zeigen Bauwerke, Schiffe, Windmühlen und Darstellungen des azoreanischen Lebens. In unzähligen Stunden wurden sie von Hand aus dem weißen Mark des Feigenbaums naturgetreu nachgebildet . Die ersten Modelle stammen aus dem Jahr 1847. Bereits 1855 wurden sie auf der Weltausstellung in Paris gezeigt. Auch antikes Mobiliar und Malereien zeigt das Museum. Es sind aber auch bedeutende Sammlungen der verschiedensten Gebiete ausgestellt, die in ihrer Gesamtheit Aufschluss geben über die Geschichte der Insel und ihr Kulturerbe. Besondere Beachtung verdienen die ethnografische Abteilung und die Gemäldesammlung mit Werken vom 16. bis zum 20. Jahrhundert von António Dacosta, Manuel Lapa, Mário Cesariny, Sousa Pinto und anderen.
geöffnet Di. - Fr.: 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.30 Uhr; Sa./So.: 14.00 bis 17.30 Uhr. Eintritt: 2 €

Das Kunsthandwerk Miolo de Figueira wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts richtig bekannt und beliebt. Dabei ist es schon viel älter und zählt nicht zu unrecht zu den charakteristischen Kunsthandwerke der Insel.
Der 1910 auf Faial geborene Euclides Rosa hat einen Großteil der gezeigten Exponate angefertigt. Er war Ingenieur bei einer der Kabelbetreiber in Horta. 1922 begann er mit den ersten Feigenmarkmodellen. Ab 1946 hat er sich voll dieser Kunst gewidmet. Nach seinem Tod 1979 in Brasilien wurde sein Werk 1980 dem Museum übergeben. Die Häusermodelle bestehen aus teilweise bis zu 10.000 Schnitzteilen und wiegen doch nur wenige hundert Gramm. 70 Modelle werden gezeigt. Sie wiegen zusammen gerade 1,2kg. Am Modell der Sociedade Amor e Patria arbeitete Euclides Rosa über 1.500 Stunden. Daneben findet man den Turm von Belem, ein komplettes Azorendorf oder auch ein Miniaturmodell des Dampfers Queen Mary in der Sammlung.

Am Largo Duque d'Avila e Bolama, 5 steht ein auffallend gekacheltes Gebäude.

Ein weiteres Gebäude an dem Platz ist das der Polizei (PSP). Es wurde nach dem Erdbeben 1926 errichtet. Auffallend sind die eher untypischen Säulen am Haupteingang.

An der Ecke zur Rua Serpa Pinto liegt an dem Platz auch ein Gebäude im Stil der Art Deko. Das Haus hat die typischen Balkone und Dachelemente.

In der Rua Eduardo Bulcao findet man den Imperio de Sant'Ana. Er stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert aber die dazugehörige Bruderschaft wurde bereits 1898 gegründet.

In der Rua Visconde de Santana findet man den den ehemaligen Prunkbau Placete de Sant'Ana mit der dazugehörigen Ermida de Sant'Ana. An beiden bröckelt allerdings etwas der Putz. Die Gebäude wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Hier wohnte Morgado Cunha.

Igreja de Nossa Senhora do Carmo
Convento
Meist verschlossen ist die Igreja de Nossa Senhora do Carmo am Convento do Carmo am Largo da Igreja do Carmo hoch über der Stadt. Sie ist leider eines der letzten nicht renovierten Kirchengebäude nach dem Erdbeben von 1998 und wirkt recht verfallen. Es ist jedoch auch dann ein schöner Aussichtspunkt über den Dächern von Horta.
Mit dem Bau des Konvents der Karmeliter mit angeschlossenem Hospiz wurde 1652 begonnen. Eine kleine der Nossa Senhora da Boa Nova geweihten Kapelle war daran angeschlossen. Das Klostergebäude wurde beim Beben 1926 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte jedoch nicht mehr originalgetreu.
Die ehemalige barocke Klosterkirche wurde 1698 begonnen, jedoch dauerte der Bau fast ein ganzes Jahrhundert an und erst 1797 konnten die Arbeiten beendet werden. Ihr Innenraum besticht auch heute noch durch die barocke Pracht der vergoldeten Holzschnitzereien, der Fliesenbilder und der Skulpturensammlung aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche finden keine Gottesdienste mehr statt. Die Capela do Santíssimo Sacramento hat Erzbischof D. Antonio Taveira Brum gespendet, die Capela de Santa Filomena finanzierte die Familie Terra und die Capela de Jesus, Maria, José konnte dank Finanzmittel von Lacerda Pereira eingerichtet werden.

An die Kirche angegliedert wird zukünftig auch das Kirchenkunstmuseum Museu de Arte Sacra das bis 1998 noch im Convento de Sao Francisco untergebracht war. Es ist das einizige dieser Art auf den Azoren und wurde von Julio da Rosa da Silveira gegründet. Die Sammlung der Ausstellungsstücke begann um 1950. Grünes Licht gab 1963 ein entsprechendes Dekret des Bischofs von Angra. So konnte das Museum für Kirchenkunst 1965 offiziell in der Capela de Passos eröffnet werden. Seit dem Erdbeben von 1998 sind nur einzelne Stücke im Stadtmuseum zu sehen. Zu den Ausstellungsstücken des Museums gehören Statuen, Kirchenmöbel und Altäre aus den vergangenen Jahrhunderten. Es ist eine Art Spiegel des religiösen Einflusses von Portugal, Flandern und Spanien. Die Figuren der Heiligen reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert, stammen aber größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Aus der frühen Zeit der Besiedlung ist nicht mehr viel erhalten. Die schönsten Stücke fielen meist den Plünderern und Piraten in die Hände. Erhalten ist z.B. noch ein Messingkreuz das König D. Manuel I. im Jahr 1514 der Igreja de Santa Catarina in Castelo Branco übergab. Zwei Schnitzfiguren des Sao Antao und Sao Cosme stammen aus dem 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Viele Schnitzfigueren wurden auf den Azoren aus Zedernholz gefertigt. Einige Stücke stammen aber auch noch aus Flandern. Die Heiligenfiguren stammen nicht nur aus zerstörten Kirchen und Kapellen sondern auch aus Privatbesitz.

Pater Julio da Rosa da Silveira wuchs im Pfarrbezirk Angustias in Horta auf und ist seit 1949 im Amt. Er hat immer die Verbindung zwischen Kirche und Gesellschaft gesucht und gilt als einer der Spezialisten für den Einflüss der Flamen auf die Azoren. Sein größtes Werk war freilich die Einrichtung des Museu de Arte Sacra.

Oberhalb der Stadt befindet sich der 267 m hohe Hügel Monte Carneiro. Von hier aus kann man auch die Stadt und den Kanal überblicken. Auf der anderen Seite reicht der Blick ins Tal von Flamengos.
Unterhalb des Berges befinden sich einige Militäranlagen. Hier wurde während des 2. Weltkriegs eine Flugabwehrstellung zur Luftverteidigung der Stadt Horta errichtet. Das Gebiet steht noch heute unter militärischer Verwaltung, wird aber derzeit nicht mehr genutzt. Ein Zugang ist nur mit Genehmigung des Ministeriums für Verteidigung möglich.

In der Rua Walter Bensaude, 11 steht noch ein Haus, das Ende des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Die steinerne Fassade ist kunstvoll verziert. In dieser Zeit hatten einige wohlhabende Familien hier ihre noblen Häuser (Solares) errichtet. Zur Verwendung kam nur hochweriger Basalt. Die meisten Häuser sind langgestreckt und haben zwei Stockwerke.

In der Rua Walter Bensaude, 14 befindet sich ein großes Gebäude, das der Familie Bensaude gehörte. Es soll zur öffentlichen Bibliothek und zum Stadtarchiv werden.

Convento de Sao Francisco
Convento
Der Gebäudekomplex des ehemaligen Franziskanerklosters Convento de Sao Francisco wurde ab 1696 errichtet. Das ursprüngliche Kloster wurde beim Überfall von Sir Walter Raleigh 1597 niedergebrannt. Bis zum Erdbeben von 1998 war hier auch das Kirchenkunstmuseum Museu de Arte Saca untergebracht. Es wurde 1965 offiziell in der Capela de Passos eröffnet, wo es auch über drei Jahrzehnte lang blieb. Als sie nach 1998 aus Sicherheitsgründen saniert werden mußte entschloss man sich dazu, das Museum hinauf zur Igreja de Nossa Senhora do Carmo zu verlegen. Dazu müssen allerdings erst einmal die dortigen Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Seither sind nur einzelne Stücke im Stadtmuseum zu sehen.

Zu der Klosteranlage gehört auch die lgreja de Sao Francisco. Sie ist auch unter ihrem alten Namen Igreja de Nossa Senhora do Rosario bekannt. Mit dem Bau wurde parallel zum Kloster im Jahr 1696 begonnen. Im Jahr 1700 wurde das Gotteshaus dann geweiht. 1939, 1972 und zuletzt 2002 wurde das Gebäude nach Erdbebenschäden jeweils restauriert. Die Kirche ist wegen ihrer barocken Frontseite sehenswert. Sie hat drei breite Kirchenschiffe. Sehenswert ist auch der Hauptaltar, der nicht nur durch seine Höhe sondern auch die üppige Vergoldung besticht. Er ist heute eine der wertvollsten Relikte der Kirchenkunst auf den Azoren. In der Kapelle der Nossa Senhora do Rosario findet man auch auf der rechten Seite ein Bildnis des Heiligen Benedikt aus dem Franziskanerorden wieder. Auf 25 Kachelbildern im Altarrarum wird das Leben der Maria dargestellt. An den Seitenwänden findet man eine Reihe an Azulejos. Sie stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert und stellen Szenen des Heiligen Franziskus von Assisi dar. Die Kirche ist jedoch meist verschlossen und wenn, dann nur zur Morgenmesse durch einen Eingang im Seitentrakt geöffnet.

Ein modernes Gebäude gehört der Caixa Geral de Depositos in der Rua Conselheiro Medeiros. Es wurde von Architekt Teotónio Pereira geplant und ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts errichtet. Der Haupttrakt zeigt moderne Elemente der Neuzeit, aber das Dach greift die Form der alten klassischen Giebel auf.

In der Rua Conselheiro Medeiros, 18 findet man ein Gebäude im Stil der Art Deko. Hier wohnte schon der Konsul von Frankreich und auch der Direktor der Fayal Coal. In den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden hier regelmässig Bälle statt. Im Hinterhof befindet sich ein kleiner Garten, der auch für die Öffentlichkeit geöffnet ist.

In der Rua Conselheiro Medeiros, 4 liegt ein weiteres Gebäude im Stil der Art Deko. Es ist dreistöckig und mit kleinen Balkonen verziert.

An der Praca do Infante liegt in der Rua Conselheiro Medeiros, 1 direkt am Eck das Cafe Internacional. Das dreistöckige türkisgrüne Haus ist kunstvoll im Stil der Arte Deko verziert. Das Cafe wurde 1926 gegründet. Ein Besuch ist geradezu wegen der vielen Verzierungen im Inneren ein Muss. Man fühlt sich gleich um hundert Jahre zurück versetzt. Darunter sind auch Originalzeichungen von Almada Negreiros.

Praca do Infante
Praca do Infante
Das Zentrum markiert die Praca do Infante mit ihren Palmen. Von hier aus verteilt sich das Leben. Am Ufer entlang führt die Promenade, Ein Strassenzug weiter liegt die Haupteinkaufsmeile und rundum stehen schöne alte Bürgerhäuser. Beim Erdbeben von 1926 wurde ein Großteil der Gebäude um den Platz zerstört. Bis 1897 hiess der Platz noch Largo de Neptuno. Im 17. Jahrhundert reichte das Meer übrigens noch bis an diesen Platz heran. An den Platz schließt sich ein schöner Garten mit Pavillon an. Hier findet man auch eine Büste von Heinrich dem Seefahrer (Infante D. Henrique). Sie wurde 1960 anstelle einer Statue auf dem Basaltsockel angebracht
Avenida Marginal
Avenida Marginal

Am Meer entlang zieht sich die Avenida Marginal (Avenida 25 de Abril). Sie bildet quasi die Grenze zwischen der Stadt und dem Hafenbereich und zieht sich von der Praca do Infante bis hoch zum Parque da Alagoa. Die Strasse ist aber nicht nur die Hauptverkehrsader an der City vorbei sondern auch ein künstlicher Wellenbrecher, der die vorderen Häuserfronten schützen soll. Dieser Schutzwall wurde zwischen 1956 und 1965 errichtet.
Assembleia Legislativa regional dos Acores
Assembleia Legislativa

In der Rua Marcelino Lima findet man die Assembleia Legislativa Regional dos Acores. Der Gebäudetrakt wurde von Architekt Manuel Correia Fernandes entworfen. Hier werden seit 1990 die Gesetze der Regierung der Azoren veranschiedet. Eine große Kuppel markiert den großenSitzungssaal des Plenums nach außen. Von 1976 bis 1980 tagte man im Vereinsgebäude der Sociedade Amor da Patria, anschliessend bis 1990 im Hauptgebäude der DAT in der Colonia Alema.

Die Azoren sind eine autonome Region Portugals. Sie verwaltet sich selbst und ist prinzipiell auch politisch und wirtschaftlich selbständig. Die Regionalregierung der Azoren bildet ein eigenes Plenum. Die Abgeordneten aus den Wahlkreisen aller Inseln werden für vier Jahre gewählt. Jede Insel bringt zunächst zwei Abgeordnete ein. Für je 6.000 Wähler gibt es einen zusätzlichen Abgeordneten.

Ein eigenes Viertel Hortas ist die Gegend der ehemaligen Residenzen der Telegrafengesellschaften. Die Gebäude liegen alle entlang der Rua Consul Dabney und den davon abzweigenden Gassen und Hinterhöfen.

Das Gebäude von Cable & Wireless war nach der Nutzung durch die Telegrafen lange Zeit das Gymnasium (Liceu) von Horta. Auch von den Insel Pico, Sao Jorge, Flores und Corvo kamen die Oberschüler hierher. Heute ist es die Grundschule Escola Basica Dr. Manuel de Arriaga mit einer weiterführenden Stufe.

Auch die alte Umspannstation Central Electrica gehört dazu. Sie versorgte früher das gesamte Viertel mit elektrischer Energie. Heute befindet sich darin die Kantine der Schule.

1899 hat man mit dem Bau des Trinity House begonnen. Es wurde 1902 fertig und beim Erdbeben im Jahr 1926 schwer beschädigt. Gleich im Jahr darauf wurde es aber wieder aufgebaut. In dem Gebäude haben sich die ersten drei Gesellschaften Europe Azores Telegraph Company (EAT), Commercial Cable Company (CCC) und Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft (DAT) in Horta nieder gelassen. Inzwischen ist hier die Mittelschule von Horta untergebracht.

Gleich im Anschluss an das Trinity House steht die Estacao Conjunta dos Cabos. Das Haus wurde 1926 von Cable & Wireless errichtet. Das Gebäude ist nach allen regeln erdbebensicher aufgebaut und gilt insgeheim als sicherstes Haus auf Faial. Auch hier sind heute Teile der Mittelschule untergebracht.

Im Haus Waldorf wohnten die Techniker der Gesellschaft Europe & Azores Telegraph Company. Inzwischen wird es zu Empfängen kultureller und sportlicher Art genutzt.

Colonia Alema
Colonia Alema
Ein ganzens Viertel beanspruchte die Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft (DAT). Das Areal Bairro Residencial da D.A.T. der Colonia Alema wurde ab 1919 nach dem 1. Weltkrieg errichtet, um die Kabelverbindung von Borkum über Horta nach New York betreiben zu können. Insgesamt fünf Gebäude bilden sind um einen zentralen Platz herum gebaut. Am Casa do Relogio zeugen schöne bunt verzierte Fensterscheiben noch von den alten Zeiten. Alte Wappen von Städten und Königreichen des 19. Jahrhunderts sind darauf zu sehen, u.a. von Württemberg, Bayern, Sachsen und Preussen. Inzwischen hat die Regionalregierung die Gebäude erworben und in Benutzung. Im Haus des Direktors der D.A.T. arbeitet heute das Conservatorio Regional da Horta.

Das Wohnviertel Bairro Residencial da Cable & Wireless besteht aus sechs kleineren Häusern, die alle nach dem Erdbeben von 1926 entstanden sind.

Von 1925 bis 1928 hat man das Wohnviertel Bairro Residencial Western Union Telegraph Company mit verstärkten Wänden weitgehend erdbebensicher errichtet. Seit 1973 befindet sich darin das heutige Hotel Fayal. In den alten Telegraphenwohnungen kann man also heute als Tourist residieren.

Vergleichsweise klein ist dagegen das Wohnviertel Bairro Residencial da Commercial Cable Company. Zu der Gesellschaft gehört auch die Villa Houghton.

Nichts hat die Stadt in den letzten hundert Jahren so sehr geprägt wie die Kabelbetreiber. Die britische Firma Europe & Azores Telegraph Company (EAT) machte den Anfang mit ihrer Verbindung vom portugiesischen Carcavelos über Sao Miguel nach Horta. Am 22. August 1893 ging die Leitung in Betrieb.
1900 folgte die Deutsch-Atlantische-Telegraphengesellschaft (DAT) mit der Verbindung von Borkum nach Horta und weiter nach New York. Immerhin 500 Zeichen konnten hier in der Minute übertragen werden. So konnten schnell und aktuell Wetterdaten vom Atlantik und von Übersee nach Europa übermittelt werden.
Auch die amerikanische Commercial Cable Company (CCC) mit einer Verbindung ins kanadische Neuschottland kam zur selben Zeit dazu. Ein weiteres Kabel von Borkum nach New York folgte von der DAT schon 1903. Drei Jahre später kam 1906 eine Verbindung vom englischen Cornwall nach Horta dazu. In den folgenden Jahren verliefen Leitungen auch nach Afrika und Südamerika. Dazu kamen noch die Gesellschaften Eastern Telegraph Company (Easter aus England),
Cable & Wireless, Limited (C&W - aus England) und Compagnie Francaise des Cables Télegraphiques (CFCT aus Frankreich). Der Telegrafenverkehr boomte. Immer mehr Mitarbeiter kamen in die Stadt und Portugiesen lebten neben Amerikanern, Engländern Deutschen und Franzosen. Internationale Klubs entstanden und die Stadt erlebte einen noch nie dagewesenen Boom. Im 1. Weltkrieg durchtrennten die Engländer die deutschen Kabel der DAT. Die Deutschen wurden ausgewiesen. Die vier noch vorhandenen Leitungen teilten sich die Briten und Franzosen. Nach dem Krieg aber ging der Kommunikationsverkehr bei allen weiter. Western Union Telegraph Company (WU aus Amerika) und die Compagnia Italiana dei Cavi Sottomarini (CICS aus Italien). kamen noch hinzu. Die WU verlegte technisch sicherere Leitungen auf denen bis zu fünf Nachrichten gleichzeitig übertragen werden konnten. So konnten bis zu 1.500 Zeichen in der Minute in eine Richtung fliessen. Die Italiener der CICS stellten eine Verbindung (Italcable) nach Malaga auf der Iberischen Halbinsel her. Bis 1928 waren in Horta 15 Kabelverbindungen in Betrieb. In diesem Jahr wurde das letzte Kabel verlegt. Es übertrug in zwei Richtungen maximal 3.000 Zeichen auf fünf Kanälen. 1939 hatten die Kabelgesellschaften dann ihre besten Zeiten hinter sich und es ging fortan stetig bergab. Die aufkommende Funktechnik machte die alternden und anfälligen Kabel Stück für Stück überflüssig. Auch der zunehmende Transport von Briefen durch die Transatlantikflugzeuge reduzierte das Datenaufkommen. Inzwischen haben Satelliten den Fernmeldedienst weitgehend ersetzt. 1962 wurden die Kabel zwischen Horta und Neuschottland sowie Waterville stillgelegt. 1969 schließlich verließ die letzte Kabelgesellschaft die Stadt.
Erhalten blieb aber bis heute die Zeitung ' O Telegrafo'. Sie wurde 1893 gegründet und meldet ständig die neu angekommenen Yachten.

In der Rua Consul Daybey liegt linkerhand das zweite Anwesen der Familie Dabney. Das Haus Fredonia wurde 1835 von Charles W. Dabney gekauft. Zu dem großen Gebäude gehörte auch ein Garten, den es heute allerdings nicht mehr gibt. Hier wurde auch Prinz D. Luis empfangen, der von 1861 bis 1889 an die Macht kam. 1899 wurde das Gebäude an die Europe and Azores Telegraph Company verkauft. 1969 ging es in den Besitz der Organisation 'Lar das Criancinhas' über, die darin eine noch immer bestehende Vorschule eingerichtet hat.

In der Rua Consul Dabney liegt auch das dritte Anwesen der Familie Dabney. Die Villa The Cedares ist im typischen Kolonialstil errichtet. Sie wurde 1851 von Charles' ältestem Sohn John Pomeroy Dabney errichtet. Von dem imposanten Bau mit großer Veranda hat man einen fantastischen Blick auf die Bucht. 1900 wurde das Haus an die Kabelgesellschaft Commercial Cable verkauft. Heute befindet sich das Anwesen in Staatsbesitz und dient als Unterkunft des Präsidenten der Regionalregierung.

Horta ist eine Stadt am Wasser und wegen der wenigen Zugänge zum Meer auf Faial war schon früh klar, dass sich der gesamte Schiffsverkehr auf diesen Ort der Insel konzentrieren wird.
Die Lage mitten im Atlantischen Ozean begünstigte den Handel. Schiffe auf dem Weg nach Amerika und den Orient füllten hier ihre Proviantlager auf und tankten Frischwasser. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs der Hafen zu einem richtigen Handelsplatz. Orangen und auch der Wein von der Nachbarinsel Pico wurden in großem Stil exportiert. Später war Horta ein Zentrum des Walfangs und bis zu 400 Walfängerboote lagen in der Bucht vor Anker. Den daraus resultierenden Reichtum erkennt man vor allem an der noblen Architektur.
Am 20. März 1876 begann man deshalb mit dem Bau des Handelshafens und dem Kai. Der massive Wellenbrecher schützt seither den Hafen recht zuverlässig.

Yachthafen von Horta
Yachthafen von Horta
Anlaufstelle Nummer 1 von Horta ist der Yachthafen Marina da Horta. Er wurde am 3. Juni 1986 als erster auf den Azoren eröffnet und liegt gewissermassen auf dem Weg von Lissabon nach New York und damit zwischen Alter und Neuer Welt.
Weltensegler steuern Horta seit Jahrhunderten an. Waren es im frühen 20. Jahrhundert noch gerade mal eine Hand voll Segeler pro Jahr, so legen inzwischen über 1.200 Yachten Jahr für Jahr an um ihr Proviantlager aufzufüllen. Erst seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts allerdings ist die Stadt zunehmend beliebt geworden.
Die Kaimauern sind heute überfüllt mit bunten Bildern, mit denen sich hier jeder verewigen und vor Unheil schützen möchte. Ein Aberglaube besagt, dass man sich an der Hafenmauer verewigen muss, um Gottes Schutz auf dem Rest der Reise zu erhalten. Die Hafenmalereien sind wahre Kunstwerke. Für Neuankömmlinge ist allerdings kaum mehr Platz vorhanden. Fast alle Betonflächen sind inzwischen gefüllt. Auch die 1986 noch jungfreulich übergebene neue Mauer des Yachthafens ist schon wieder bis auf den letzten Platz bemalt.
Marina
Marina
In der Marina liegen Millionenyachten neben Nussschalen und der Sportsegler begrüßt allmorgendlich den alten Fischer der an ihm vorbeifährt. Höhepunkt rund um den Hafen ist jedes Jahr die Semana do Mar im August.

Neuankommende Segler können zunächst am Rezeptionspier festmachen. Hier liegt auch die Tankstelle. Anschliessend sollte man das Marinabüro bzw. alternativ die Capitania und die Guarda Fiscal zum Einklarieren aufsuchen. Derzeit gibt es 240 Liegeplätze. Wasserversorgung und Stromanschlüsse sind vorhanden. Im Marinagebäude findet man auch Wasch- und Duschmöglichkeiten sowie Waschmaschinen und Trockner. Aktuelle Wetterprognosen vom Observatorium in Horta sind ausgehängt. VHF-Kanäle: 16, 10, 11, 6 (Kennung: hortamarina).
Der Clube Naval da Horta zählt übrigens zu den aktivsten Yachtclubs des Archipels. Er hört auf UKW-Kanal 16 und 72. Über den Club bekommt man auch die Möglichkeit der Bootsreparatur. Bei der Policia Maritima bei der Capitania erhält man auch portugiesische Seekarten von den Azoren.

Yachthafen
Yachthafen
Mit dem Ausbau des Yachthafens ist auch der Tourismus verbunden. So ist das Sportfischen heute die Fortführung des klassischen Berufsbildes zum Freizeitvertreib. In den letzten 25 Jahren wurden fünf der sechs Fangrekorde weltweit um die Azoren erzielt.
Die Yacht Double Header kam mit einem 274 kg schweren Blue Marlin an einer 5 kg-Leine und einem 524 kg schweren Marlin an einer 20kg-Leine zurück. Auf der Yacht Shanghai fing man mit einer 35 kg-Leine einen 477 kg schweren Blue Marlin. Die Fische werden in aller Regel wieder zurück ins Meer gegeben. Nur rekordverdächtige Größen bringt man an Land.

Bucht von Horta
Bucht von Horta
Am 22. Mai 1919 landete im Hafen von Horta das erste Flugzeug auf dem Weg über den Atlantik.
Albert Read war mit einem viermotorigen Flugzeug vom Typ NC4 von der Trepassey Bay in Nordamerika aus 15 Stunden und 18 Minuten unterwegs. Auf dem Weg ins englische Plymouth machte er in Horta und Ponta Delgada Zwischenstopp. Er war der erste Mensch der im Flugzeug den Atlantik überquerte.
In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Pläne geschmiedet. 1929 dann folgte der zweite Flug über Horta mit einer zwölfmotorigen Maschine des Typs DO-X (Dornier Wal). Es war zum damailgen Zeitpunkt mit 30t Gewicht und zwölf Propellermotoren an den Tragflächen das größte Flugzeug der Welt. Ein Jahr später machte ein Zeppelin fest und auch zur Weltausstellung in Chicago 1933 führte der Weg über Horta. Im gleichen Jahr entschied sich Charles Lindbergh im Auftrag der Gesellschaft PanAm für Horta als zukunftigen Seehafen für Transatlantikflüge. Die Lufthansa kam den Amerikanern zuvor und landete 1936 mit der 'Zephir' zum ersten Mal nach Fahrplan. Die Lufthansa setzte vorallem Katapultflugzeuge ein. Sie wurden vom Schiff aus gestartet und nicht mehr vom Seegang abhängig. 1939 nahm auch die PanAm mit Boing 314 Fliegern den regulären Flugbetrieb auf. Auch der British Airways Vorgänger Imperial Airways und die Air France machten hier Zwischenstopp. Doch die Flugverbindungen waren anfällig und trotz der guten Wasserungsbedingungen im ruhigen Hafen vor allem vom Wetter abhängig. PanAm-Passagiere saßen einmal mehrere Wochen fest und brachten zum Zeitvertreib die Zeitung 'The Swell' heraus.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es mit dem auf Santa Maria von den Amerikanern neu errichteten Flughafen auf dem Land eine weitaus bessere Alternative zur Wasserlandung in Horta.

Forte de Santa Cruz
Forte de Santa Cruz
Aus dem 16. Jahrhundert stammt das Forte de Santa Cruz in der Rua Vasco da Gama. Es wurde 1567 zum Schutz des Hafens als die erste grosse Festung auf Faial errichtet und dominiert das Hafenbild. Es diente in erster Linie dazu, die Bewohner der Stadt vor Piratenangriffen zu schützen. Früher war es der Rückzugsort für die kleine Bevölkerung bei Piratenangriffen. Mitte des 20. Jahrhunderts hatte man Pläne, die Festung für den Bau der Avenida Marginal abzureissen und an den Monte da Guia zu versetzen. Diese Pläne wurden allerdings aufgegeben. Der Eingang befindet sich direkt gegenüber dem Turismo. Die alte Festung ist von Efeu umrankt. Heute befindet sich darin ein Hotel, das 2004 nach Umbaumaßnahmen wieder eröffnet wurde.

Im Inneren der Festung liegt die Ermida de Santo Antonio. Sie wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet.

Am Anfang der Rua Vasco da Gama befindet sich das Casa PanAm. In diesem Gebäude lagen die Büros der Fluggesellschaft PanAm. Sie nutzte Horta mit den Wasserflugzeugen als Zwischenstopp auf dem Weg von und nach Amerika bis 1939. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude gehört heute zum Besitz der Santa Casa da Misericórdia und wird vom Zoll (Alfandega) genutzt.

In der Rua Vasco da Gama, 28 liegt das Haus der TAP. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und weist die typisch dekorativen Elemente dieser Zeit auf, u.a. die verzierte Dachkante und die Eisenbrüstungen.

In der Rua Vasco da Gama liegt das Gebäude der Sociedade de Carvao e Fornecimentos do Faial, Lda., die früher schlicht als Fayal Coal bekannt war. Die Firma versorgte die Schiffe mit Kohle und Vorräten. Das 2. Obergeschoss war früher der Wohnbereich.

In der Rua Vasco da Gama, 42 liegt das Gebäude der Bensaude & Companhia, Lda.der Familie Bensaude. Sie hat die Geschichte auf den Azoren seit dem 19. Jahrhundert mit geprägt. Begonnen hatte man mit Transporten auf dem Seeweg, später stieg man in den Tourismus ein.

Ebenso in der Rua Vasco da Gama liegt der Imperio da Infancia. Er gehört der Familie Azevedo die auch das Cafe Sport betreibt und wurde 1918 errichtet. Herhorzuheben ist bei der Heilig-Geist-Kapelle die Kaiserkrone aus Walknochen. Sie ist sicher einzigartig.

Peter Café Sport
Peter Cafe Sport
Treffpunkt der Segelfreaks ist das Peter Café Sport an der Hafenstrasse Rua Tenente Valadim, 9. Es ist allerdings mehr eine Institution als ein Cafe. Das Publikum ist bunt gemischt wie am ersten tag. Heute kommen allerdings mehr Touristen ins Cafe Sport, als wikrlich Hilfesuchende.

Den Gründersohn José Azevedo hat ein englischer Kapitän im 2. Weltkrieg in Peter umgetauft. Daher hat der Szenetreff auch seinen Beinamen bekommen, der inzwischen zur Marke wurde. Bereits mit 16 Jahren arbeitete er im Hafen. Jeden Tag stand er hinter dem Tresen oder in der Souvenir-Ecke. Seine Hosen waren stets ein wenig zu weit und von dicken Hosenträgern gehalten. Im Frühjahr 2005 erlitt José Azevedo einen Schlaganfall und mußte fortan deutlich kürzer treten. Am 19. November 2005 starb José Azevedo nach einem erfüllten Leben im Alter von 80 Jahren in Horta.

Das Café Peter wurde 1918 durch Henrique Azevedo als Cafe Sport gegründet. Walfänger, Telegrafenbedienstete, Seeleute und Transatlantikpiloten - alle gingen sie bei ihm ein und aus und tranken gern den ein oder anderen Gin Tonic. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war eine Atlantiküberquerung noch ein Abenteuer. Die Boote waren klein, die Ausrüstung einfach und GPS war noch nicht erfunden. Der alte Henrique empfing jeden Neuankömmling persönlich, ruderte den Schiffen manchmal sogar entgegen.
Henrique Azevedo war der Großvater des heutigen Betreibers José Henrique junior. Unter dessen Führung ist es auch in der dritten Generation noch immer Kneipe, Café, Bar, Informationsbörse, Geldwechselstube, Postamt und Wetterzentrale - kurzum ein internationaler Treffunkt und das von früh bis spät in die Nacht. Hier lagern Briefe, Telegramme und Karten. Atlantiküberquerer machen hier traditionell Stopp und können selbst exotische Währungen tauschen. Rund um die Uhr sind die Tische im Erdgeschoss besetzt. Die echten Segler kommen aber erst gegen Abend vorbei, tagsüber gehört das Café Sport den Touristen. Bei Cafe und Bier spinnt hier jeder sein eigenes Seemannsgarn. Überall hängen Bootswimpel und Fahnen aus allen Herren Ländern. Die schöne Holzvertäfelung dahinter ist kaum noch zu sehen. Bei der Weltausstellung in Lissabon im Jahr 1998 hat man das Café sogar im Original nachgebaut.
Scrimshaw
Scrimshaw

Im ersten Stock im Cafe Sport findet man seit 1986 ein kleines aber sehr sehenswertes Scrimshaw-Museum. Im Museu de Scrimshaw, auch als Museu do Peter bekannt, wird auf Pottwalzähnen mittels feiner Gravuren die Lebens- und Leidensgeschichte der Fischer erzählt. Das Museum vereint eine der bedeutendsten Sammlungen der Scrimshaw-Kunst. Es war der Zeitvertrieb der Walfänger der inzwischen zur wertvollen Kunst wurde. Die Privatsammlung gehört den Besitzern von “Peters Café Sport”. Die Gästebücher, in denen sich die Skipper im Laufe vieler Jahre mit ihren Widmungen verewigt haben, liegen ebenfalls im Museum aus.
geöffnet Mo. - Sa.: 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr; Eintritt: 2 €

Einer der letzten Scrimshaw-Künstler ist der Holländer John van Opstal. Als er 1985 nach Faial kam, war der Maler von der Kunst so fasziniert, dass er sich selbst als Graveur versuchte. Inzwischen ist er zu den bekanntesten und bedeutendsten Scrimshaw-Künstlern der Welt avanciert. Seine Stücke sind in Museen rund um die Welt ausgestellt. Interessierten zeigt er auch die Technik des Gravierens. Zwei Jahrzehnte nach dem internationalen Walfangverbot sind die Walzähne inzwischen so rar und wertvoll, dass man ein kleines Vermögen für die Kunst anlegen muss.
Wer van Opstal besuchen möchte findet ihn in seinem Wohnhaus am Fuß des Espalamaca-Hügels. Einfach der Hauptstraße ab dem neuen Hafen den Hügel hinauf folgen und dann auf halbem Weg links steil nach oben an einem Schild 'Scrimshaw'.

Direkt am Fährhafen liegt der Platz Largo Dr. Manuel da Arriaga. Er war früher als Largo de Santa Cruz bekannt. Eine zwei Meter große Statue auf einem drei Meter hohen Basaltblocks dominiert den Platz eindrucksvoll.

Dr. Manuel da Arriaga wurde am 8. Juli 1840 geboren und war der erste gewählte Präsident der Republik Portugal 1911. Er starb am 5. März 1917.

Observatorio Principe Alberto do Monaco auf dem Monte das Mocas
Observatorio P. Alberto
Etwas oberhalb der Stadt liegt auf dem Monte das Mocas das Observatorio Principe Alberto do Monaco 60 m hoch über der Stadt. Der Prinz Albert von Monaco war im 19. Jahrhundert als Geologe, Geograf und Ozeanograf im Dienst der Naturkunde auf der Insel. Mit seiner Yacht Hirondelle hatte er mehrere Expeditionen zu den Inseln unternommen.
Das Observatorium wurde 1901 erbaut und ab 1915 zu meteorologischen Zwecken genutzt. Am Bau der meteorologischen Station war der Prinz ebenso beteiligt. Ein Jahr nach dem Tod des Prinzen wurde es 1923 in seinen heutigen Namen umbenannt. Von hier aus telegrafierte man die aktuellen Wetterdaten nach Europa. Heute dient es neben der meteorologischen Erfassung auch der Erdbebenforschung. Wer das Observatorio von innen sehen möchte kann dies nach Voranmeldung werktags immer am Nachmittag tun.

Folgt man der Rua Principe Alberto do Monaco stadtauswärts, so kommt man zur Kapelle Ermida de Santa Barbara. Sie ist einfach gebaut und hat zwar eine Glocke aber keinen dazugehörigen Turm. Sie wurde um 15.00 errichtet und zählt damit zu den ältesten Kapellen auf Faial. 1850 wurde sie bei einem Erdbeben zerstört und anschliessend wieder aufgebaut.

Nicht auslassen sollte man den Abstecher ins Zentrum des Ortsteils Angustias. In dem Viertel stößt man auf weniger Prunkbauten. Es ist mehr ein klassisches Fischerviertel am Meer.

In der Rua das Angustias, 66 befindet sich das Gebäude SINPCOA. Das Haus gehörte einem Direktor der Gesellschaft Fayal Coal. Es ist reich außen reich verziert und schon die Fassade weist auf einen feudalen Besitzer hin. Um 1990 hat die Gesellschaft SINPCOA das Gebäude erworben und wieder renoviert.

In der Rua das Angustias, 68 gleich nebenan findet man ein Gebäude der Art Deko. Der Dachabschluss des rosafarbenen Gebäudes ist prunkvoll verziert.

Igreja de Nossa Senhora das Angustias
Igreja
Die Igreja de Nossa Senhora das Angustias in der Rua Vasco da Gama ist die einzige Kirche der Stadt, die dem Meer den Rücken kehrt. Sie ist der Schutzpatronin der Fischer geweiht und steht auf den Ruinen der Kapelle Ermida de Santa Cruz, die van Huerters Frau D. Brites de Macedo im 15. Jahrhundert errichten ließ und zwar aus Dankbarkeit darüber, dass es auf Faial weder Schlangen noch giftige Tiere gibt. Das Gotteshaus aus dem frühen 17. Jahrhundert wurde 1664 erweitert und 1684 dann schließlich durch einen Neubau mit einem Kirchenschiff ersetzt.
Das Gebäude ist von den Erdbeben von 1957/58 und 1998 gezeichnet, inzwischen aber wieder saniert worden. Altar und Chor wurden komplett neu gestaltet. Auf einer silbernen Altarbekleidung im Hochaltar ist die erste Messe der Insel dargestellt. In dem Gewölbe über dem Chor findet man die Wappen der einflussreichen Familien Hortas wieder. In der Seitenkapelle, die der Mutter Gottes von Fátima geweiht ist, liegen Josse van Hurtere und seine Gemahlin D. Brites de Macedo begraben. Ein weiterer sehenswerter Schatz der Kirche ist die tönerne Krippe aus dem 18. Jahrhundert, die aus der Schule von Machado de Castro stammt. Bemerkenswert ist die tönerne Weihnachtskrippe aus der Escola de Machado de Castro aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Boden erinnert eine bronzene Tafel an die Heirat Martin Behaims 1486 in der ursprünglichen Kapelle.

Baia do Porto Pim
Baia do Porto Pim
Martin Behaim war einer der bedeutendsten Kartografen seiner Zeit. Er wurde 1459 in Nürnberg geboren. Er war Navigator und begleitete unter anderem Diogo Cao bei seiner Entdeckungsreise nach Westafrika. Für seinen Verdienst wurde er von König D. Joao II. Von 1486 bis 1492 lebte Behaim auf Faial. Im gleichen Jahr noch präsentierte er in Deutschland den ersten Globus der Welt. 1507 starb Behaim in Lissabon.

Die Attraktion dieses Stadtteils ist zweifelsohne der herrliche Sandstrand in der Hafenbucht Baia do Porto Pim. Die flache halbkreisförmige Bucht mit ihrem tief türkisblauen Wasser bietet fast Schutz nach allen Richtungen. Das Wasser ist im Sommer dank des flachen Strandes herrlich warm und die Brandung weitgehend flach.
Portao Fortificado do Porto Pim
altes Hafentor

Neben einem herrlichen Badestrand mit Sand, Umkleiden und WC findet man hier die Reste des alten Stadttors Portao Fortificado do Porto Pim. Es war früher der eigentliche Weg in die Stadt für alle Neuankömmlinge von der See her. Daher war es auch Teil des Verteidigungssystems am Porto Pim. Als 1878 der neue Hafen in der weiten Bucht in Betrieb ging, war der alte Hafen hier überflüssig.

Ein zweites Element der Verteidigung war das Castelo de Sao Sebastiao in der Rua do Pasteleiro. Es wurde im 17. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung errichtet. Mit seinen mächtigen Mauern aus Tuff konnte es den Hafen Porto Pim eindrucksvoll schützen. Der Tuff war einfacher zu verarbeiten als der vulkanische Basalt. Die Steine wurden am Monte da Guia gewonnen. Spuren des Steinbruchs sind noch heute erkennbar. Die kleine Festung wurde lange Zeit als Gefängnis genutzt. Gegenwärtig ist darin die Ecoteca von Faial untergebracht, die auf dem Gebiet der Umwelterziehung tätig ist.
geöffnet Mo. - Fr.: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.30 Uhr.

Zu dem alten Verteidigungssystem gehört auch der kleine Guarita, der ebenfalls in der Rua do Pasteleiro liegt. Es war der erste Ausguck auf die Hafeneinfahrt.

Im Gemeindeteil Angustias im Westen liegt das Industriegebiet von Horta. Hier gibt es unter anderem auch eine Thunfischkonservenfabrik.

Etwas außerhalb im Ortsteil Pastelheiro liegt in der Rua do Pastelheiro der Imperio do Operarios. Er ist in das Gebäude der Thunfischfabrik integriert.

Auch der kleine Imperio da Mocidade Pasteleirense befindet sich in dem Vorort.

Am Fuss des Monte Queimado liegt der Industriehafen von Horta. Hier beginnt auch die etwa 1km lange Hafenmauer. An ihr wurde 1876 begonnen. Die Arbeiten zogen sich bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein. Inzwischen ist sie mit bunten Gemälten verziert.
Der Hafen ist großzügig angelegt. An der Mole machen nur die großen Containerschiffe fest. An der Südseite stehen die Kühlhäuser der
Farol da Ponta da Doca
Farol da Ponta da Doca
Fischerflotte. Daneben befindet sich das ozeanografische Institut der Universität der Azoren.

Am Ende der Hafenmauer steht der Leuchtturm Farol da Ponta da Doca. Er sichert die Hafenzufahrt ab. Sein Licht reicht elf Seemeilen weit.

Zwischen dem Monte Queimado und dem Monte da Guia befindet sich auf dem schmalen Verbindungsstreifen der Bunker de Entre-Os-Montes. Wo heute ein verrostetes stählernes Denkmal steht war einst ein militärischer Beobachtungspunkt.

Ein paar Meter weiter gegenüber befinden sich die Casas dos Cabos. Mittlerweile haben Sanddünen die kleinen unscheinbaren Hütten schon umschlossen. Hier kamen die Unterwasserkabel aus den fernen Kontinenten an. In den kleinen Hütten wurden sie umgesetzt und zur Estacao Conjunta dos Cabos im Telegrafenviertel geleitet.

Fabrica da Baleia
Fabrica da Baleia
Auch die Walfangstation Fabrica da Baleia liegt in der Bucht des Porto Pim. Diese Fabrik wurde 1941 gebaut und war bis 1975 in Betrieb. Das Wasser war oft dunkelrot gefärbt und ein fürchterlicher Geruch lag über der Bucht. Über eine Rampe wurden die Wale zur Weiterverarbeitung hochgezogen. Auch hier wurde vorwiegend der Pottwal (Cachalotte) verarbeitet. In den großen Kesseln wurde er zu Walöl gekocht. Aus einem Pottwal gewann man rund 5.000 l Öl, das auch nach Deutschland verschifft wurde. Rund 50 Pottwale wurden jedes Jahr verarbeitet.
Heute findet man darin ein Museum das einem die Arbeit der Walfänger und Walverarbeiter näher bringt. Alte Maschinen und Dampfkessel sind noch erhalten. Für dieses Centro do Mar hat man die Fabrik von Grund auf renoviert und hergerichtet. So präsentiert sich die ehemalige Fabrik dem Besucher heute in einer Form, als sei gerade erst der letzte Dampf aus den Kesseln gelassen worden.
Centro de Interpretacao Marinha Virtual CIMV
CIMV
geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr. 1. April - 15. Juni und 15. Sept. - 31. Okt. Mo.-Fr. von 9.30 bis 16.30 Uhr, Sa./So. von 14.00 bis 17.30 Uhr. Nov. - März geschlossen. Eintritt: 2,50 €.

An das Museum angegliedert ist des Centro de Interpretacao Marinha Virtual CIMV. Hier kann man die Unterwasserwelt bis in größere Tiefen erleben.
geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr. 1. April - 15. Juni und 15. Sept. - 31. Okt. Mo.-Fr. von 9.30 bis 16.30 Uhr, Sa./So. von 14.00 bis 17.30 Uhr. Nov. - März geschlossen. Eintritt: 2,50 €.
alte Walfabrik
alte Walfabrik

Nur ein paar Schritte davon entfernt befinden sich auch die Reste der alten Walfangfabrik. Sie wurde 1836 errichtet um ursprünglich Kabeljau zu trocknen und zur Walverarbeitung noch bis zur Inbetriebnahme der neuen Fabrik genutzt. Ihre Mauern bestehen aus massivem Tuff-Gestein, das man am Monte da Guia gewonnen hat.

Hinter den Walfangfabriken liegt am Fuß des Monte da Guia auch der Rest des ehemaligen Anwesens der Dabneys Casa da Praia no Monte da Guia. Dieses Sommerhaus der Familie Dabney mit Garten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet und vom Wohnzimmer aus konnte man die Hafenbucht des Porto Pim samt dem Panorama der ganzen Insel überblicken. Heute stehen von dem Haus nur noch die Grundmauern.

Der Walfang hat Horta im 19. Jahrhundert populär gemacht. Hier füllten die Amerikaner die den Walfang auf den Azoren einführten ihre Proviantlager auf. Teilweise waren bis zu 400 Schiffe im Hafen. Zu den Hochzeiten des Walfangs wurden zwei Drittel aller Pottwale weltweit rund um die Azoren gefangen. Auch junge Männer wurden für den kräftezehrenden Walfang angeheuert. Für tatkräftige Azoreaner waren die Walfangschiffe damit auch eine Fahrkarte in die Neue Welt. Bücher wie 'Moby Dick' von Melville oder "Die Frau von Porto Pim' von Antonio Tabucchi haben das Leben in Horta mit geschildert.

Forta da Greta
Forte da Greta
Am Fuss des Monte da Guia liegt etwa unterhalb der ersten Spitzkehre der Rest des Forte da Greta. Es sollte wie alle anderen Befestigungen die Bevölkerung der Stadt Horta vor Piratenangriff schützen. Es wurde 1666 errichtet und mit Mauern am Monte da Guia ergänzt. Deren Reste sind heute noch zu sehen. Beim Bau der Strasse auf den Monte da Guia im 20. Jahrhundert wurden allerdings Teile des alten Walls überbaut. Zusammen mit einer ähnlichen Befestigung in Areia Larga auf Pico war es auch für den Schutz des Kanals zwischen beiden Inseln zuständig.

Monta da Guia
Monte da Guia
Im Süden von Horta ragt eine kleine, fast kreisrunde Halbinsel ins Meer: der 145 m hohe Monte da Guia. Der Vulkankegel ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Der Doppelkrater schützt zugleich den kleinen Hafen und Badestrand Porto Pim. Richtung Süden ist der Vulkankrater zum Meer hin offen, so dass im Laufe der Jahre eine schön anzusehende Bucht entstanden ist. Der Grund des Kraters liegt inzwischen rund 20m unter der Meeresoberfläche. Man nennt die tiefblaue Bucht auch Caldeira do Inferno. Die Caldeira ist inzwischen Landschaftsschutzgebiet und kann mit Motorbooten nicht mehr befahren werden. Wer hineinrudern oder -segeln möchte benötigt die Erlaubnis der CApitania. Den Berg kann man halb hinauf fahren.

Ermida de Nossa Senhora da Guia
Ermida
Das Ende der öffentlich zugänglichen Strasse ist an der Kapelle Ermida de Nossa Senhora da Guia erreicht. Dahinter versperrt ein Gitter die Weiterfahrt. Der Rest des Berges wird zur Flugsicherung genutzt und ist gesperrt. Ein Zugang erfordert eine Genehmigung des Ministeriums für Verteidigung. An dem kleinen Kirchlein aus dem späten 16. Jahrhundert findet man schöne Azulejos. Das heutige Gebäude wurde im Rahmen der Baumaßnahmen zum Schutz der Stadt während des zweiten Weltkriegs (1939-1945) an der jetzigen Stelle wieder aufgebaut. Hier findet alljährlich am ersten Sonntag im August das Kirchweihfest statt.

Miradouro
Miradouro
Vom Vorplatz der Kirche hat man vom Miradouro do Monte da Guia einen schönen Ausblick auf Porto Pim und das dahinter gelegene Horta. Richtung Süden schließt sich der Parkplatz mit dem Ausblick auf die Caldeira do Inferno an.

Auf halbem Weg zwischen dem Monta da Guia und der Innenstadt liegt der zweite Hausberg Monte Queimado. Der 86m hohe Vulkankegel steht zusammen mit seinem Nachbarn seit 1980 unter Landschaftsschutz.
Am Fuß des Monte Queimado stehen heute noch zwischen Dünen die alten Häuschen der Kabelgesellschaften, in denen die Transatlantikkabel an Land kamen.

Auf dem Monte da Guia befinden sich die alte Militäranlagen. Sie wurden 1941 während des 2. Weltkriegs errichtet um den Kanal zwischen Faial und Pico abzusichern. Mehrere Kanonen und Wehrgänge wurden hier aufgestellt und angelegt. 1975 zog das Militär ab. Im Jahr 1990 wurde hier technisches Gerät zur Luftüberwachung für den Flughafen errichtet. Der Zugang ist jedoch nachwievor gesperrt.

Sandstrand an der Praia da Conceicao. Wundervoller Sandstrand am Porto Pim.

Busverbindung fünfmal täglich nach Flamengos, dreimal täglich nach Pedro Miguel und Praia do Almoxarife, dreimal täglich nach Cedros über den Nordosten, sechsmal täglich nach Castelo Branco und zweimal täglich nach Praia do Norte über den Südwesten. Vier verschiedene Minibuslinien verkehren innerhalb des Stadtgebiets.

Am Sonntag nach Ostern feiert man die Festa dos Ramos, am 2. Sonntag in der Fastenzeit die Festa do Senhor dos Passos, am Sonntag nach Ostern die Festa de Ramos, am Pfingstsonntag das Heilig-Geist-Fest am Imperio dos Nobres, am Dienstag nach Pfingsten das Heilig-Geist-Fest von Angustias am Imperio da Infancia, am Sonntag nach Pfingsten die Festa da Nossa Senhora das Angustias, an Fronleichnam das Heilig-Geist-Fest von Angustias am Imperio dos Estivadores und die Festa de Santíssimo Salvador mit Blumenteppichen auf den Strassen, am 24. Juni die Festa de Sao Joao da Caldeira am Largo Jaime de Melo, in der 1. Woche im Juli das Heilig-Geist-Fest von Angustias am Imperio da Sociedade Recreativa Pasteleirense, am 16. Juli die Festa da Nossa Senhora do Carmo mit Prozession, am letzten Sonntag im Juli das Heilig-Geist-Fest am Imperio de Sant'Ana, am 1. Sonntag im August die Festa da Nossa Senhora da Guia, in der Woche vom 1. bis zum 2. Sonntag im August die Semana do Mar, am 23. September die Festa da Santa Cecilia, am 8. Dezember die Festa da Nossa Senhora da Conceicao.


Aktivurlaub:


Drachenfliegen:

AEROCLUBE DA HORTA
9900 Horta
Tel: 00351 292 392032

AQUATICUS
Alameda Barao de Roches, 24
9900-104 Horta
Tel: 00351 292 392430
Fax: 00351 292 391805

Hochseefischen:

CAPRICORNIO, LDA
Marina da Horta
9900 Horta
Tel: 00351 292 391010
Fax: 00351 292 392887

JORGE MEDEIROS, LDA. / NAUTIPICO
Avenida Gago Coutinho S. Cabral, 4a
9900-062 Horta
Tel: 00351 292 392375
Fax: 00351 292 392319
eMail: doubleheader@sapo.pt
Internet: www.atlantic-sportfisheries.com

JOSE AMERICO PIMENTEL
Calcada da Conceicao, 18
9900-082 Horta
Tel: 00351 292 293471

JOSE MANUEL BETTENCOURT SERPA
Rua Dr. Melo e Simas 13
9900-127 Horta
Tel: 00351 292 292865

TORERO LDA.
Apartado 165
9900-127 Horta
Tel: 00351 292 943720

Motorroller, Touren mit Mountainbikes und Geländewagen:

AQUATICUS
Alameda Barao de Roches, 24
9900-104 Horta
Tel: 00351 292 392430
Fax: 00351 292 391805

ARMANDO DA SILVEIRA DE AZEVEDO E CASTRO
Marina Service
Praca do Infante 2
9900-016 Horta
Tel/Fax: 00351 292 391787

PETER CAFE SPORT WHALE-WATCHING
Rua Jose Azevedo
9900-027 Horta
Tel: 00351 292 392897
Fax: 00351 292 391287
eMail: info@petercafesport.com
Internet: www.whalewatchingazores.com

Reiten:

AQUATICUS
Alameda Barao de Roches, 24
9900-104 Horta
Tel: 00351 292 392430
Fax: 00351 292 391805

Segel- und Motorboottouren, Inselrundfahrten:

ANTICICLONE LDA
Miguel Toscano
Tel: 00351 93 4108720
eMail: mtoscano@anticiclone-sails.com
Internet: www.anticiclone-sails.com

AQUATICUS
Alameda Barao de Roches, 24
9900-104 Horta
Tel: 00351 292 392430
Fax: 00351 292 391805

ARMANDO DA SILVEIRA DE AZEVEDO E CASTRO

Marina Service
Praca do Infante 2
9900-016 Horta
Tel: 00351 292 391876 und 392746

FAYAL RADICAL
Rua Nova, 12
9900 - Horta
Tel/Fax: 00351 292 292715

HORTA CETACEOS
Cais de Santa Cruz
9900-063 Horta
Tel: 00351 292 391940 und 96 5251322
Fax: 00351 292 293076
eMail: info@hortacetaceos.com
Internet: www.hortacetaceos.com

JOAO MIGUEL JERONIMO TOSCANO DE MELO
Rua Marcelino Lima, Bloco 3, 3º drtº
9900 Horta
Tel: 00351 292 392091

JOSE MANUEL BETTENCOURT SERPA
Rua Dr. Melo e Simas, 13
9900-127 Horta
Tel: 00351 292 292865

OCEANEYE - GLASS BOTTOM BOAT
9900 Horta
Tel: 00351 96 6140608
Internet: www.oceaneye.pt

PETER CAFE SPORT WHALE-WATCHING
Rua Jose Azevedo
9900-027 Horta
Tel: 00351 292 392897
Fax: 00351 292 391287
eMail: info@petercafesport.com
Internet: www.whalewatchingazores.com

SAILING AZORES
R. Marcelino Lima Bl.3 - 3º Dto
9900 Horta
Fax: 00351 292 391127
eMail: joao.mj.melo@azores.gov.pt
Internet: sailingazores.planetaclix.pt

Tauchen auf den Azoren
Tauchen:

DIVE AZORES
Rua Medico Avelar, 13a
9900-117 Horta
Tel: 00351 91 2585803
Fax: 00351 292 293513
eMail: info@diveazores.net
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FAYAL RADICAL

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9900 - Horta
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GASPAR OCEAN ADVENTURES
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eMail: goapelagics@mail.telepac.pt

NORBERTO DIVER
Gare Maritima
Rua do Paiol, 12
9900-026 Horta
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Fax: 00351 292 391392
eMail: teofilo.sa@mail.telepac.pt

Tennis:

CAMPOS DE TENIS DO FAYAL SPORT CLUBE
Av. Machado Serpa
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Tel: 00351 292 293354

CLUBE DE TENIS DO FAIAL
Fayal Resort Hotel
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Tel: 00351 292 292189

Whalewatching-Touren
Walbeobachtung / Whalewatching:

CACHALOTE A VISTA
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9900-122 - Horta
Tel/Fax: 00351 292 293934
eMail: cachaloteavista@mail.telepac.pt
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DIVE AZORES
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FAYAL RADICAL
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9900 - Horta
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GASPAR OCEAN ADVENTURES

R. Ilha da Ventura 11
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Fax: 00351 292 292193
Mobil: 00351 96 6747806
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HORTA CETACEOS
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PETER CAFE SPORT WHALE-WATCHING
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NORBERTO DIVER
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WHALE WATCH FAIAL
Chris Beer, Whale Watch Azores
Marina da Horta
Tel/Fax: 00351 292 391693
eMail: info@whalewatchazores.com
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Wandern auf den Azoren
Wandern:

AQUATICUS
Alameda Barao de Roches, 24
9900-104 Horta
Tel: 00351 292 392430
Fax: 00351 292 391805


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Rua Eduardo Bulcao, 1
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Tel: 00351 292 392782 und 96 3032581


Banken:



BANCO COMERCIAL DOS ACORES
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BANCO COMERCIAL DOS ACORES
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BANCO COMERCIAL DOS ACORES
Estrada Princ. Alberto do Monaco
Tel: 00351 292 202140
Fax: 00351 292 202149

BANCO ESPIRITO SANTO DOS ACORES
Rua Vasco da Gama, 42
Tel: 00351 292 292902
Fax: 00351 292 202194

BANCO SANTANDER TOTTA
Rua Serpa Pinto
Tel: 00351 292 200650

CAIXA DE CREDITO AGRICOLA MUTUO DOS ACORES
Rua Serpa Pinto, 36
Tel: 00351 292 200370
Fax: 00351 292 200378

CAIXA DE CREDITO AGRICOLA MUTUO DOS ACORES
Largo da Matriz
Tel: 00351 292 282485
Fax: 00351 292 284797

CAIXA ECONOMICA DA MISERICORDIA DE ANGRA DO HEROISMO
Praca da Republica, 2
Tel: 00351 292 292247
Fax: 00351 292 391591

CAIXA ECONOMICA DA MISERICORDIA DE ANGRA DO HEROISMO
Largo Bispo D. Alexandre
Tel: 00351 292 391717

CAIXA GERAL DE DEPOSITOS
Rua Conselheiro Medeiros, 5
Tel: 00351 292 200700

MONTEPIO GERAL
Rua Vasco da Gama, 44
Tel: 00351 292 200730
Fax: 00351 292 200731

MONTEPIO GERAL
Largo Duque de Avila e Bolama, 6
Tel: 00351 292 293878
Fax: 00351 292 391746


Bäckereien & Konditoreien:

PADARIA FAIALENSE
Estrada Alberto Principe Alberto de Monaco
Horta
Tel: 00351 292 392944

PADARIA POPULAR
Largo Bispo D. Alexandre
Horta
Tel: 00351 292 292745

PADARIA POPULAR
Rua Walter Bensaude
Horta
Tel: 00351 292 391357

PADARIA POPULAR
Rua Conde d'Avila
Horta
Tel: 00351 292 293092


Bibliothek:

BIBLIOTECA PUBLICA E ARQUIVO REGIONAL DA HORTA
Rua Conselheiro Medeiros, 11
Horta
Tel: 00351 292 208190
Fax: 00351 292 208199
eMail: bparh@sapo.pt


Blumen:

HORTA EM FLOR
Rua Conselheiro Miguel da Silveira, 31
9900 H orta
Tel: 00351 292 208580
Fax: 00351 292 208589

ROSARIO FLORES
Rua Conselheiro Medeiros, 24a
Horta
Tel: 00351 292 392802


Clube Naval:


CLUBE NAVAL DA HORTA

Cais Velho
Horta
Tel: 00351 292 200680


Fährtickets:

TRANSMACOR
Rua Nova, 29
9900-023 Horta
Tel: 00351 292 200380
Fax: 00351 292 200385
eMail: transmacor@mail.telepac.pt
Internet: www.transmacor.pt

TRANSMACOR
Gare Maritima
9900 Horta
Tel: 00351 292 200381
eMail: transmacor@mail.telepac.pt
Internet: www.transmacor.pt


Feuerwehr:


BOMBEIROS ASSOCIACAO FAIALENSE

Horta
Tel: 00351 292 200850
Fax: 00351 292 200852
eMail: associacao@bombeiros-faialenses.net
Internet: www.bombeiros-faialenses.net


Flugtickets:


SATA
Largo Infante Dom Henrique
Tel: 00351 292 202292
Fax: 00351 292 293913
Fluginformationen + Reservierungen: 707 227282
Tele Check-in: 808 222 311
Internet: www.sata.pt

TAP
Rua Vasco da Gama, 28
Tel: 00351 292 200620
Fax: 00351 292 200629
Reservierungen: 707 205700
Internet: www.flytap.com


Fotogeschäfte:


FOTO JOVIAL
Rua Walter Bensaude, 2
9900-142 Horta
Tel: 00351 292 202150
Fax: 00351 292 293112
eMail: geral@fotojovial.com

FOTO SILVA
Largo Bispo D. Alexandre, 3
Horta
Tel: 00351 292 293385


Gesundheit:

CENTRO DE SAUDE DA HORTA
Vista Alegre
Horta
Tel: 00351 292 207200
Fax: 00351 292 207250
eMail: raacsh@mail.telepac.pt

HOSPITAL DA HORTA
Estrada Principe Alberto do Monaco
Horta
Tel: 00351 292 201000
Fax: 00351 292 201194
eMail: raahh@hosp.horta.pt
Zentrales Inselkrankenhaus.


Hafenverwaltung:

ADMINISTRACAO DOS PORTOS DO TRIANGULO E GRUPO OCIDENTAL
Avenida Gago Coutinho e Sacadura Cabral, 7
9900 Horta
Tel: 00351 292 208300

CAPITANIA DO PORTO DA HORTA
Largo Dr. M. Arriaga
9900 Horta
Tel: 00351 292 208010
Fax: 00351 292 208019

HORTA MARINA
Avenida Gago Coutinho e Sacadura Cabral, 7
9900-062 Horta
Tel: 00351 292 391693
Fax: 00351 292 208315
eMail: portohorta@mail.telepac.pt
Internet: www.marinasazores.com/horta
VHF-Kanäle: 16, 10, 11, 6


Hotels und Unterkünfte:


Hotels:

Faial Resort Hotel
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FAIAL RESORT HOTEL ****
Rua Consul Dabney
9901-856 Horta
Tel: 00351 292 207400
Fax: 00351 292 207450
eMail: centraldereservas@investacor.com
Internet: www.investacor.com
143 Zimmer, darunter 6 Junior Suiten. 276 Betten. Das Hotel ist seit 1973 in den ehemaligen Gebäuden einer amerikanischen Kabelgesellschaft untergebracht. Es wurde ergänzt und umgebaut und besitzt heute Swimmingpool, Tennisplatz und Panoramarestaurant. Die Zimmers sind auf mehrere Gebäude verteilt. Alle Zimmer mit Kabel-TV und Klimaanlage. Das gesamte Hotel ist ein Areal für sich. Die Zimmer sind auf mehrere Häuser verteilt. Internetanschluss vorhanden, Zentrale Klimaanlage, Sauna, Whirlpool, Tennisplatz, Kreditkarten willkommen, Haartrockner, Geldwechsel, Parkplatz, Babysitter Service, Bar, Restaurant, Leseraum, Spielzimmer, Fitnessraum, Swimmingpool, Hallenbad, Friseur, Klimaanlage im Zimmer, Telefon, Zimmersafe, Fernseher, Minibar. EZ: ab 150 €, DZ: ab 160 €.

Hotel Horta
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HORTA ****
Rua Marcelino Lima
9900-122 Horta
Tel: 00351 292 208200
Fax: 00351 292 208208
eMail: info@hotelhorta.com
Internet: www.hotelhorta.com
80 Zimmer mit 160 Betten, darunter und 2 Suiten. Modernes Hotel etwas oberhalb des Stadtzentrums. Teilrenovierung empfehlenswert. Alle Zimmer mit Balkon und Meerblick. Raucherzimmer, Zentrale Klimaanlage, Zentralheizung, Kreditkarten willkommen, Reiseschecks, Haartrockner, Internetanschluss im Hotelzimmer, Geldwechsel, Parkplatz, Bar, Restaurant, Fernsehraum, Fitnessraum, Swimmingpool, Bus, Zimmer mit Heizung, Klimaanlage im Zimmer, Telefon, Zimmersafe, Fernseher. Schöner Ausblick über den Kanal. EZ: ab 130 €, DZ: ab 140 €.
Hotel derzeit bis auf weiteres wegen Aufgabe geschlossen !

Hotel do Canal
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HOTEL DO CANAL ****  
Largo Dr. Manuel Arriaga
9900-026 Horta
Tel: 00351 292 202120
Fax: 00351 292 202129
eMail: hoteldocanal@bensaude.pt
Internet: www.bensaude.pt
103 Zimmer mit 206 Betten, darunter 2 Suiten. 2004 neu errichtetes Hotel direkt in Hafennähe. Moderner Standard. Leicht zugänglich für Behinderte, Behindertengerechte Einrichtung, Babygerechte Einrichtungen, Zentrale Klimaanlage, Zentralheizung, Sauna, Whirlpool, Kreditkarten willkommen, Reiseschecks, Haartrockner, Internetanschluss im Hotelzimmer, Geldwechsel, Parkplatz, Garage, Babysitter Service, Bar, Restaurant, Fernsehraum, Spielzimmer, Fitnessraum, Friseur, Bus, Zimmer mit Heizung, Klimaanlage im Zimmer, Telefon, Zimmersafe, Fernseher, Minibar. DZ: ab 140 €.

Pousada Forte de Santa Cruz
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POUSADA FORTE DE SANTA CRUZ  
Rua Vasco da Gama
9900-017 Horta
Tel: 00351 292 202200
Fax: 00351 292 392836
eMail: recepcao.stacruz@pousadas.pt
Internet: www.pousadas.pt
27 komfortable Zimmer in alter Hafenfestung aus dem 16. Jahrhundert, darunter 2 Suiten. Erste Pousada auf den Azoren. Eine der stilvollsten Unterkünfte der Azoren. Leicht zugänglich für Behinderte, Internetanschluss vorhanden, Bereiche für Nichtraucher, Kreditkarten willkommen, Bar, Restaurant, Fernsehraum, Spielzimmer, Swimmingpool, Bus, Zimmer mit Heizung, Klimaanlage im Zimmer, Telefon, Zimmersafe, Fernseher, Minibar. Aufpreis für Meerseite absolut lohnenswert. EZ: ab 135 €, DZ: ab 145 €.

Residencials und Pensionen:


Apartementos Verde Mar
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APARTAMENTOS VERDE MAR ****
Estudios e Imobiliara, Lda.
Rua Dr. Melo e Simas, 10
9900-127 Horta
Tel: 00351 292 200300
Fax: 00351 292 200310
eMail: verde.mar.acp@mail.telepac.pt
Internet: www.verdemar-azores.com
4x T1, 4x T1 Duplex, 2x T2. 44 Betten. Nette Apartments unterschiedlicher Größe in der Stadt. Gute Ausstattung. Blick über den Kanal. Bereiche für Nichtraucher, Raucherzimmer, Zentrale Klimaanlage, Kreditkarten willkommen, Reiseschecks, Haartrockner, Parkplatz,Fitnessraum, Haustiere willkommen, Telefon, Zimmersafe, Fernseher. T1: ab 80 €, T2: ab 120 €.

A Casa do Lado
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CASA DO LADO
Rua Dom Pedro IV, 23
9900-111 Horta
Tel/Fax: 00351 292 700351
eMail: reservas@acasadolado.com
Internet: www.acasadolado.com
Kleine familiäre Pension am Rand des Altstadtzentrums. 14 Zimmer für 2 bis 4 Personen. Kein Luxus aber für den gewöhnlichen Urlauber absolut ok. DZ: ab 50 €.

Estrela do Atlantico
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ESTRELA DO ATLANTICO  
Calcada Santo Antonio, 196
9900 Horta
Tel/Fax: 00351 292 943003
eMail: edatlantico@sapo.pt
Internet: www.edatlantico.com
2006 fertiggestelltes Haus mit 3 Zimmern und 2 Suiten unter deutscher Führung am Rand der Altstadt mit Garten zum Entspannen. Kleiner Pool vorhanden. Sehr zuvorkommender Service. DZ: ab 90 €, T1: ab 110 €.

HospeturHOSPETUR
Sociedade de Arrendamentos de Quartos
Rua Conselheiro Terra Pinheiro, 17
9900 Horta
Tel/Fax: 00351 292 293945



Residencial Sao Francisco
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SAO FRANCISCO **
Rua Consulheiro Medeiros, 13
9900-144 Horta
Tel: 00351 292 200980
Fax: 00351 292 200985
eMail: geral@residencialsfrancisco.com. pt
Internet: www.residencialsfrancisco.com.pt
32 Zimmer mit 64 Betten. Die Unterkunft liegt mitten im lebhaften Stadtzentrum. Das Haus ist alt. Nicht alle Zimmer sind schön. Alle Zimmer mit Telefon. Aufpreis für Meerseite lohnenswert. EZ: ab 55 €, DZ: ab 70 €.

Casa de Hospedes, Ferienhäuser und Privatunterkünfte:

ALEXANDRE AUGUSTO DA SILVA
Largo Duque d'Avila e Bolama, 6
9900 Horta
Tel: 00351 292 292896
2 Zimmer

online buchenBANANA MANOR GUESTHOUSE  
Rua da Conceicao, 22
9900-080 Horta
Tel: 00351 292 392752
eMail: bananamanor@yahoo.com
Internet: bananamanor.wordpress.com
Nette Gästezimmer in komplett renoviertem Altstadthaus aus dem 18. Jahrhundert. Erst 2010 eröffnet. Deutsch-Portugiesische Leitung. Sehr familiäre Unterkunft. Zimmer einfach aber funktionabel ausgestattet. Zwei Stockwerke stehen den Gästen zur Verfügung. Jedes Stockwerk mit zwei Bädern zur gemeinsamen Nutzung. Geräumiges Wohnzimmer und Gemeinschaftsküche. Großer Garten und Bananenplantage inklusive. EZ: ab 40 €, DZ: ab 50 €.

BRAULIO DA CONCEICAO REBELO
Rua de Sao Luis, 4
9900 Horta
Tel: 00351 292 293431
3 Zimmer

CARLA MARIA DUARTE ROSA LUNA
Rua Cons. Terra Pinheiro, 17
9900 Horta
3 Zimmer

CARLOS MANUEL GONCALVES BOTELHO
Rua Dr. Tomas da Rosa, 7
9900 Horta
Tel: 00351 292 292071

CASA DO PASTEL
Rua do Pasteleiro

Casa do Quinteiro
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CASA DO QUINTEIRO
Vila Odette - Maria de Lurdes da Silva Nunes
Rua Ilha do Pico, 5
9900-157 Horta
Tel: 00351 292 292754 und 91 4767411
Fax: 00351 292 392226
eMail: vilaodette@hotmail.com
Internet: www.vilaodette.com
Zweistöckiges Ferienhaus mit 2 Schlafzimmern am Rand von Horta in einer ehemaligen Orangenplantage. Ruhe und freier Blick über den Kanal sind garantiert. T1: ab 50 e, T2: ab 80 €.

Casa MedeirosCASA MEDEIROS
Maria de Fatima da Silva
Rua Advogado Joao Jose da Graca, 26
9900-140 Horta
Tel: 00351 292 391640
eMail: info@casamedeiros.eu
Internet: www.casamedeiros.eu
3 Zimmer und 2 Apartments im Zentrum

CASA RUA DE SANT ANA
Rua de Santana, 11
9900-118 Horta
Tel: 00351 96 8031332
eMail: casadaruadesantana@gmail.com
Privatzimmer ohne Rezeption.

HOSPEDARIA J.S.F.
Joao Serafim de Freitas
Rua Principe Alberto do Monaco
9900-038 Horta
Tel: 00351 292 208070
Fax: 00351 292 208074
eMail: joao.freitas@mail.telepac.pt
Internet: www.hospedariajsf.com
30 einfache Gästezimmer mit Bad, Telefon und TV. Ideal für Durchreisende mit beschränkter Reisekasse. Man darf allerdings keinen Luxus erwarten. Als einfache Kategorie aber ok. EZ: ab 40 €, DZ: ab 45 €.

HOSPEDARIA RISCADO
Maria Helia B.R. Riscado
Rua Conselheiro Terra Pinheiro, 2
9900 Horta
Tel: 00351 292 391749
2 Zimmer

JOSE AUGUSTO NAZARE
Loteamento Boavista, 1
9900 Horta
Tel: 00351 292 392257
2 Zimmer

JOSE MARIA DA ROSA
Rua Ilha de Sao Luis, 2
9900 Horta
2 Zimmer

JOSE RODRIGUES SOARES MACHADO
Avenida Machado Serpa, 9
9900 Horta
Tel: 00351 292 292564
2 Zimmer

LUIS MANUEL CARDOSO MENDOCA
Rua Almeida Garret, 35
9900 Horta
Tel: 00351 292 293341
2 Zimmer

MANUEL FERNANDO BORGES CARAPINHA
Rua Ilha do Faial, 1
9900 Horta
Tel: 00351 292 293400
2 Zimmer

MARIA ADELINA DE BRUM MARTINIANO
Rua Marcelino Lima
9900 Horta
Tel: 00351 292 293388
2 Zimmer

MARIA DA CONCEICAO B.C. MENDAO
Rua das Angustias, 68
9900 Horta
Tel: 00351 292 292599

MARIA DE LURDES GOULART M. COSTA
Rua Principe Alberto do Monaco, 18
9900 Horta
Tel: 00351 292 293293

MARIA DE FATIMA DA CUNHA LUIS FELIX
Canada das Dutras, 11
9900 Horta
Tel: 00351 292 293477

MARIA DO CARMO GOULART
Rua Vaso da Gama, 6
9900 Horta
Tel: 00351 292 293470
3 Zimmer

MARIA NATALIA GARCIA DE LEMOS
Rua Ilha Azul, 8
9900 Horta
Tel: 00351 292 292711
2 Zimmer

MARIA OTILIA MORAIS EVORA
Rua Consul Dabney, 8
Tel: 00351 292 292520
4 schöne Zimmer in Landhaus in der Vorstadt. DZ: ab 35 €.

MARIA REGINA CARDOSO SERPA
Rua de Sao Luis, 12
9900 Horta
Tel: 00351 292 292468
2 Zimmer

MARIA SALOME LEAL S. MEDEIROS
Rua do Moinho
9900 Horta
Tel: 00351 292 391579

Maria Salome VieiraMARIA SALOME VIEIRA
Rua Ilha da Ventura, 6
9900 Horta
Tel: 00351 292 293410
Internet: msvieira.no.sapo.pt
2 Zimmer


MARIA TERESA DA SILVA RIBEIRO MALTEZ SOUSA
Rua Nova, 25
9900 Horta
3 Zimmer

MARIA ZELIA SILVA
Rua Monsenhor Medeiros, 6
9900 Horta
Tel: 00351 292 292094
5 saubere Zimmer, teils mit Privatbad. DZ: ab 25 €.

NORBERTO PIMENTEL NEVES
Rua das Angustias, 74
9900 Horta
Tel: 00351 292 293775
2 Zimmer

Quartos no FaialQUARTOS NO FAIAL
Simone Martins
Rua do Pasteleiro, 107
9900-069 Horta
eMail: simone@quartosnofaial.com
Internet: www.quartosnofaial.com

RESIDENCIA HORTA
Rua Serpa Pinto, 16
9900 Horta
Tel: 00351 292 392463
Fax: 00351 292 292242

Maria MedeirosRESIDENCIA MARIA MEDEIROS
Rua do Moinho
9900-164 Horta
Tel/Fax: 00351 292 391579
eMail: mslsm15115@megamail.pt
Internet: residenciamedeiros.no.sapo.pt
1 Zimmer, 1 Apartment

Residencia Neves RESIDENCIA NEVES  

Manuel Avila das Neves
Rua Comendador Macedo, 7
9900-119 Horta
Tel/Fax: 00351 292 292564
eMail: neves@residencianeves.com
Internet: www.residencianeves.com
4 schöne Zimmer im Haupthaus und weitere im Nebengebäude etwas oberhalb des Zentrums. Freundliche Führung von portugiesischer Familie. Alles blitzsauber. EZ: ab 30 €, DZ: ab 35 €, T1: ab 40 €.

RESIDENCIA OLIVEIRA
Maria de Fatima Oliveira
Rua Principe Alberto do Monaco, 14
9900 Horta
Tel: 00351 292 293296

RESIDENCIA TINO LIMA
Rua Serpa Pinto, 38
Tel/Fax: 00351 292 293575 und 96 6847538
eMail: residencialima@hotmail.com
Internet: residencialima.blogspot.com
Einfache Unterkunft, dafür freundlich. Große Ansprüche darf man nicht stellen, für kleinen Geldbeutel ab ok. EZ: ab 25 €, DZ: ab 40 €.

Vila Belgica
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VILA BELGICA  
Jean Pierre Paulus und Yvette Dhondt
Caminho Velho, 13
9900-089 Horta
Tel/Fax: 00351 292 392614
eMail: info@azoresvilabelgica.com
Internet: www.azoresvilabelgica.com
6 Zimmer, teilweise mit eigenem Bad. Freundliche, belgische Vermieter. Schöner Ausblick. Liegt allerdings ein paar Kilometer außerhalb der Stadt und ziemlich weit oben. PKW absolut empfehlenswert. Ins Zentrum 40 Min. zu Fuß. DZ: ab 75 €.

Vila Odete
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VILA ODETTE  
Maria de Lurdes da Silva Nunes
Rua Ilha do Pico, 5
9900-157 Horta
Tel: 00351 292 292754 und 91 4767411
Fax: 00351 292 392226
eMail: vilaodette@hotmail.com
Internet: www.vilaodette.com
Saubere Apartments mit 1 Schlafzimmer im Haupthaus und Bungalow mit 2 Schlafzimmern am Rand von Horta in einer ehemaligen Orangenplantage. Ruhe und freier Blick über den Kanal sind garantiert. T1: ab 50 e, T2: ab 80 €.

VIRGINIA GARCIA DA COSTA
Rua da Conceicao, 5
9900 Horta
Tel: 00351 292 391353


Kirchen:

IGREJA DE NOSSA SENHORA DAS ANGUSTIAS
Rua Vasco da Gama
9700 Horta
Tel: 00351 292 293342

IGREJA MATRIZ DO SANTISSIMO SALVADOR
Largo Duque d'Avila e Bolama
9700-141 Horta
Tel: 00351 292 292425


Museen:

CENTRO DO MAR
Observatorio do Mar dos Acores OMA
Monte da Guia
Tel: 00351 292 292140
Fax: 00351 292 292177
eMail: geral@oma.pt
Internet: www.oma.pt
geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr. 1. April - 15. Juni und 15. Sept. - 31. Okt. Mo.-Fr. von 9.30 bis 16.30 Uhr, Sa./So. von 14.00 bis 17.30 Uhr. Nov. - März geschlossen. Eintritt: 2,50 €.

CENTROVIRTUAL DE INTERPRETACAO MARINHA
Centro do Mar
Monte da Guia
eMail: geral@cimvazores.info
Internet: www.cimvazores.info
geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr. 1. April - 15. Juni und 15. Sept. - 31. Okt. Mo.-Fr. von 9.30 bis 16.30 Uhr, Sa./So. von 14.00 bis 17.30 Uhr. Nov. - März geschlossen. Eintritt: 2,50 €.

MUSEU DA HORTA
Palácio do Colegio
Largo Duque d'Avila e Bolama
9900-141 Horta
eMail: museu.horta.info@azores.gov.pt
Internet: museus.azores.gov.pt
Tel: 00351 292 392784
geöffnet Di. - Fr.: 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.30 Uhr; Sa./So.: 14.00 bis 17.30 Uhr. Eintritt: 2 €

MUSEU DE ARTE SACRA
Rua Conselheiro Medeiros, 9
9900 Horta

MUSEU DE SCRIMSHAW
Rua Jose Azevedo, 9
9900-027 Horta
Tel: 00351 292 292327
Fax: 00351 292 391287
eMail: peter.pt@mail.telepac.pt
Internet: www.petercafesport.com
geöffnet Mo. - Sa.: 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr; Eintritt: 2 €


Polizei:

POLICIA DE SEGURANCA PUBLICA
Avenida Gago C/S Cabral
Horta
Tel: 00351 292 208510

POLICIA DE SEGURANCA PUBLICA
Rua Filipe Carvalho
Horta
Tel: 00351 292 392490


Post:

CORREIOS DE PORTUGAL, SA
Largo Duque Avila Bolama
Horta
Tel: 00351 292 200580


Radiostationen:

ANTENA 9
Rua Sao Joao. 38
Horta
Tel: 00351 292 391620
Fax: 00351 292 391602


Reisebüros:

ABREU
Largo do Infante, 20
9900-016 Horta
Tel: 00351 292 208490
Fax: 00351 292 208499
eMail: horta@abreu.pt
Internet: www.abreu.pt

AEROHORTA

Rua Conselheiro Medeiros, 2
9900-144 Horta
Tel: 00351 292 208130
Fax: 00351 292 208133
eMail: incoming@aerohorta.com
Internet: www.aerohorta.com

HORTATUR
Rua de Sao Joao, 45
9900-129 Horta
Tel: 00351 292 391531
Fax: 00351 292 293056
eMail: geral@hortatur.website.pt

TOP ATLANTICO ACORES
Rua Vasco da Gama, 40
9900-017 Horta
Tel: 00351 292 293420
Fax: 00351 292 293387
eMail: horta@topatlantico.com
Internet: www.topatlantico.com


Restaurants, Cafes und Bars:


A ARVORE  
Rua da Conceicao, 23
Tel: 00351 292 392500
Einfach aber gut. Büfettgerichte. Mo. geschlossen.

ATLANTIS
Estrada Principe Alberto do Monaco, 16
Tel: 00351 292 392777
Pizzeria. Di. geschlossen.

ATLETICO
Rua Filipe de Cavalho
Tel: 00351 292 292492
Frische Gerichte vom Kohlegrill. Kann dem Koch zusehen.

BARAO PALACE
Rua Jose Fialho, 3
Tel: 00351 292 292124
eMail: baraopalace@hotmail.com
Hervorragende Küche zu moderaten Preisen. Mittagsbuffet. Mo. geschlossen.

BAR DA MARINA
Rua T. Valadim
Tel: 00351 292 292695
Seglercafe am Yachthafen mit Snacks. Mehr Cafe und Treffpunkt als zum Essen.

BAR DA PRAIA PORTO PIM
Cocktailsbar und Pizzeria am Porto Pim Strand in der alten Walverarbeitungsfabrik.

BAR DO TEATRO
Alameda Barao de Roches

BAR XF
Rua da Ladeira, 14
Cocktailbar und Restaurant in Einem. Nur abends offen, dafür bis spät in die Nacht.

BICO DOCE II  
Rua Consul Dabney
Hervorragendes Frühstückscafe.

CAFE AVENIDA
Rua Conselheiro Miguel Silveira, 41
Tel: 00351 292 392578

CAFE INTERNACIONAL
Praca Infante D. Henrique
Tel: 00351 292 293057
Nobles Cafe mit Tradition.

CAFE SILVA
Rua Vasco da Gama, 4
Tel: 00351 292 293249

CAFE VOLGA
Praca Infante D. Henrique, 16
Tel: 00351 292 292347

CANTO DA DOCA  
Rua Nova
Tel: 00351 292 292444
Gerichte werden von jedem selbst auf einem heißen Stein zubereitet. Lange geöffnet. Oft voll und Reservierung empfehlenswert.

CAPOTE
Rua Conselheiro Miguel da Silveira
Tel: 00351 292 391174

CASA DO CHA - TEA HOUSE
Rua Sao Joao, 38
Tel: 00351 292 700053
Cafe, Teehaus und Szenetreff in Einem. Herrlicher Ausblick.

DISCOTECA RIVERSIDE
Rua Jose Fialho, 3
Tel: 00351 292 200110
eMail: baraopalace@hotmail.com

EUROPA
Praca da Republica
Mi. geschlossen.

JIN LI LEI
Rua das Angustias
Chinesisches Essen in Horta.

KABEM TODOS
Avenida 25 de Abril
Tel: 00351 292 292120 und 91 5841474
Gutes Mittagsbufett. Mo. geschlossen.

MEDALHAS  
Rua de Serpa Pinto, 22
Tel: 00351 292 391026
eMail: restaurantemedalhas@sapo.pt
Typisch regionale Küche zu günstigen Preisen. Hauswein. So. geschlossen.

O KAPOTE
Avenida Marginal, 24
Tel: 00351 292 293295
Blick auf Hafen. Fleisch und Fisch brutzeln auf dem Holzkohlegrill. Spezialitäten: Gegrilltes und Meeresfrüchte. Büfett.
8 - 16 €

O LIMA
Rua Serpa Pinto, 9
Tel: 00351 292 292323
Typisch Regionales.

O MARINHEIRO
Rua Almeida Garrett, 4
Tel: 00351 292 392580
Typisch Regionales. Mi. geschlossen.

O OCIDENTAL
Avenida Principe Alberto do Monaco
Tel: 00351 292 208087

PAPAPIZZA
Rua Vasco da Gama, 4
Tel: 00351 292 293585
Pizzaria. So. geschlossen

PETER CAFE SPORT  
Rua Jose Azevedo, 9
9900-027 Horta
Tel: 00351 292 292327
Fax: 00351 292 391287
Internet: www.petercafesport.com
Das Muss für alte Weltensegler. Szenetreff mit Geschichte und moderne Terrasse mit Hafenblick. Essen auch noch bis spät am Abend.

PONTO COME
Travessa de Sao Francisco, 9
Tel: 00351 292 392623
eMail: hortasuper@sapo.pt
Günstige SnackBar mit Selbstbedienung. Mittagsbuffet. Abends und Sa. geschlossen.

POUSADA DE SANTA CRUZ
Rua Vasco da Gama
Hotelrestaurant mit teils exotischen Kombinationen.

TABERNA DE PORTO PIM
Rua Nova, 3
Tel: 00351 292 700905
Restaurant in Strandnähe mit Terrasse. Innen oft voll, Terrasse aufgrund des Blicks über die Bucht lohnenswert.


Schwimmbad:


PISCINA MUNICIPAL
Parque da Alagoa
Horta
Tel: 00351 292 391433
eMail: piscina.hortaludos@mail.telepac.pt
Hallenschwimmbad. Ganzjährig geöffnet.


Supermärkte:


MERCEARIA PAULINO
Rua C. Avila, 4
Horta
Tel: 00351 292 292595

MERCEARIA SILVA
Rua Serpa Pinto, 24
Horta
Tel: 00351 292 292255

HIPERMERCADO COMPRE BEM
Rua dos Biscoitos, 2
Tel: 00351 292 623779

HIPERMERCADO CONTINENTE
Avenida Alberto Principe de Monaco
Horta
Tel: 00351 292 208150
Fax: 00351 292 293316

SUPERMERCADO MARBRAZ
Estrada Alberto Principe de Monaco
Horta
Tel: 00351 292 292768
Fax: 00351 292 293559

SUPERMERCADO SOARES
Rua do Pasteleiro, 63
Horta
Tel: 00351 292 392419


Tankstellen:

AZORIA
Rua de Pasteleiro
Horta
Tel: 00351 292 391341

GALP

Rua Conselheiro Medeiros, 3
Horta
Tel: 00351 292 208277


Taxi:


- Taxistände sind an der Rua Vasco da Gama und an der Praca da Republica.
- Taxis Antero: 00351 292 293337
- Taxizentrale: 00351 292 391500


Theater:


TEATRO FAIALENSE
Rua Alameda Barao de Roches, 31
Tel: 00351 292 391121
eMail: teatro.hortaludos@mail.telepac.pt


Turismos:

ART TURISMO HORTA
Largo Infante Dom Henrique
9900 Horta
Tel: 00351 292 292167
eMail: qit.horta@artazores.com

DIRECCAO REGIONAL DE TURISMO DOS ACORES (Regionales Fremdenverkehrsamt)
Rua Comendador Ernesto Rebelo, 14
9900-112 Horta
Tel: 00351 292 200500
Fax: 00351 292 200501
eMail: acoresturismo@mail.telepac.pt
Internet: www.visitazores.org

POSTO DE TURISMO DO FAIAL
Rua Vasco da Gama
9900-117 Horta
Tel: 00351 292 292237
Fax: 00351 292 292006
eMail: pt.fai@azores.gov.pt
Internet: www.visitazores.org
Mo. - Fr. 9 bis 12.30 und 14 bis 17.30 Uhr


Verwaltung:

Heraldica HortaCAMARA MUNICIPAL DA HORTA
Largo Duque d'Avila e Bolama
9900-997 Horta
Tel: 00351 292 202000
Fax: 00351 292 293990
eMail: camara.m.horta@mail.telepac.pt
Internet: www.cmhorta.pt

JUNTA DE FREGUESIA DA CONCEICAO
Largo Padre Jose S. Machado
9900-081 Horta
Tel: 00351 292 392570
Fax: 00351 292 293488
eMail: jfc.conceicaohorta@hotmail.com
Internet: www.jf-conceicao.com

JUNTA DE FREGUESIA DA MATRIZ
Largo Duque D'Avila e Bolama
9900-141 Horta
Tel: 00351 292 200990
Fax: 00351 292 200999
eMail: freguesiamatriz@jf-matriz.pt 
Internet: www.jf-matriz.pt

JUNTA DE FREGUESIA DAS ANGUSTIAS
Rua Conde de Avila
9900-019 Horta
Tel: 00351 292 293810
Fax: 00351 292 293553
eMail: jf-angustias@sapo.pt
Internet: www.jf-angustias.pt


Wäschereien:

LAVANDARIA HORTA
Rua Consul Dabney, 3
Tel: 00351 292 391911

LAVANDARIA ROSA
Rua Com. Fernando Costa
Tel: 00351 292 391911


Zeitung / Verlag:

JORNAL CORREIO DA HORTA
Rua Com. E. Rebelo, 5
Tel: 00351 292 200690
Fax: 00351 292 200698
eMail: correiodahorta@correio-horta.net4b.pt

JORNAL TRIBUNA DAS ILHAS
Rua Conselheiro Miguel Silveira, 12
Tel: 00351 292 292143
Fax: 00351 292 292145
eMail: tribunadasilhas@mail.telepac.pt


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