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Faja do Ouvidor
der belebte Küstenort
Faja do Ouvidor
Die Faja do Ouvidor kann man bequem mit dem Auto erreichen. Sie liegt malerisch an der Nordküste auf der Ponta do Norte Grande. Sie ist durch Ausbrüche des Pico da Esperanca (1.053m) entstanden.
Die Strasse führt von der Hauptstrasse EN1 in Norte Grande aus hinunter. An der Strasse liegt auch eine Quelle, deren Wasser sehr gesund sein soll. An der letzten großen Kehre hat man am Aussichtspunkt einen herrlichen Blick auf den Küstenstreifen und das Dörfchen. An klaren Tagen kann man hier die Nachbarinsel Graciosa erkennen. Rechterhand liegt auf der nächsten Küstenebene die Faja da Ribeira da Areia.
Die Faja do Ouvidor ist wohl die belebteste Küstensiedlung der nördlichen Küstenebene. Sie ist eine der letzten heute noch regelmässig bewohnten Fajas auf Sao Jorge.
Hier gibt es zahlreiche Sommerresidenzen. Dazwischen findet man noch zahlreiche Felder, die ständig bewirtschaftet werden.
Aus dem Jahr 1903 stammt die Ermida de Nossa Senhora das Dores inmitten der Häuser.
Am Meer befindet sich ein kleiner Fischerhafen. Er war lange Zeit die einzige Möglichkeit an der Nordküste mit dem Boot anzulanden. Man kann hier im ruhigen Hafenbecken auch baden. Lange Zeit gab es von der Faja do Ouvidor aus einen Handelsverkehr mit Graciosa. Man brachte Yam hinüber und bekam im Gegenzug Tonziegel für die Dächer zurück.
An der Spitze der Landzunge steht auf einem kleinen Hügel und durch einen Trampelpfad erreichbar das kleine Leuchtfeuer Farolim da Faja do Ouvidor. Es wurde 1945 errichtet und reicht sechs Seemeilen weit.
Nach regnerischen Tagen kann man einige Wasserfälle an der Steilküste oberhalb der Faja ausmachen. Je stärker die Niederschläge sind desto prächtiger werden die Wasserfälle.