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Fajazinha
das kleine Dörfchen
Fajazinha ist eines von vielen kleinen Dörfchen. Nur
gut 100 Menschen leben hier auf einer Ebene hoch über
dem Meer.
Auf dem kleinen von Platanen gesäumten Platz im Zentrum
findet man einen Minimarkt. Drum herum sitzt das halbe Dorf
und beobachtet stillschweigend. Spricht man erst einmal jemand
an, ist der Bann schnell gebrochen.
Der Ort liegt zusammen mit Faja
Grande auf einer Küstenebene unterhalb einer beeindruckenden
Steilküste.
Sehenswürdigkeiten:
Fajazinha
Den schönsten Blick auf den Ort hat man vom ausgeschilderten
Aussichtspunkt Miradouro da Fajazinha am Rand der Hochebene.
Rechts stürzen die über 20 Wasserfälle von
der Hochfläche.
Unten liegen die weißen Häuser von Fajazinha in
dem fruchtbaren Talkessel.
Oberhalb des Aussichtspunktes findet man auf dem Hügel
Cruzeiro da Fajazinha einen Sendemast und Kreuz Cruzeiro
da Fajazinha das hier hoch über der Westküste
von Flores trohnt.
Schon auf der Fahrt nach Fajazinha glaubt man sich im Paradies. Wasserfälle stürzen
immer wieder von den Felskanten herab. Der größte
Fluss von FloresRibeira
Grande durchquert die Gemeinde. Sein Wasserfall stürzt
in den Cascatas da Ribeira Grande 300m tief von der Westflanke der Hochebene hinab.
1789 wurde die erste Steinbrücke über den gerade
im Winter oft reisenden Fluss errichtet. Bereits 1794 wurde
sie gleich wieder weg gerissen und bis heute bewegt sich die
Überquerung des Flusses abseits der einzigen Strasse
je nach Jahreszeit zwischen Abenteuer und gefährlich.
Die Steilhänge dieses ehemaligen Vulkankraters das heute
in seiner noch halb vorhandenen Form einem Amphitheater gleicht
sind dicht bewachsen
Im Dorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die beiden
Cafes im Ort sind zugleich die Dorfläden. Man bekommt
alles was man eben so braucht. Einige Häuser sind nur
im Sommer bewohnt.
Fajazinha
Die Gemeinde von Fajazinha ist eine der schwächst besiedelten
von Flores. Die Kirchengemeinde
wurde 1747 gegründet.
Oberhalb des zentralen Platzes Rossio liegt die von 1776 bis
1783 errichtete Igreja Nossa Senhora
dos Remedios mit ihren drei Kirchenschiffen. In ihr
findet man ein paar hübsche Schnitzereien und Gemälde.
Auch der Chorraum ist sehenswert. Sie ist eine der schönsten
Kirchen von Flores.
1864 baute man den Imperio do Divino
Espírito Santo do Rossio.
Seit 2007 ausgeschildert ist eine Familienkäserei.
Einfach der Beschilderung Queijo de Tradicionel folgen.
1951 wurde die Sociedade Filarmonica Nossa Senhora dos Remedios
gegründet.
Etwa zur selben Zeit wurde die Strasse von der Hochebene hinunter nach Faja Grande in den Fels geschlagen. 1958 gab es dann die erste Busverbindung.
Fajazinha hat aber auch eine kleine Bucht.
Es ist daher neben Faja
Grande der einzige Ort an der Westküste den man von
See her erreicht. Der Strand ist felsig, die Bucht ist aber
relativ geschützt. Ein asphaltierter Weg führt einen
halben Kilometer vom Ort zum Meer hinab.
Nach Nordwesten findet man am alten Fußweg nach Faja
Grande die zwei alten Wassermühlen Moinhos
do Cabeco do Outeiro und hat auch einen schönen
Blick auf die Küste.
Eine weitere Mühle steht
ausgeschildert an der Strasse nach Faja
Grande unmittelbar an der Brücke über den Ribeira
Grande. Die Moinho da Alagoa ist noch immer in Betrieb
und jeder kann hier seinen Mais in feines Mehl verwandeln
lassen. Mit etwas Glück ist der Müller gerade bei
der Arbeit und man kann ihm ein wenig über die Schulter
schauen.
Kurz dahinter führt ein Wanderweg zum versteckt aber
idyllisch gelegenen See Lagoa dos Patos.
Bademöglichkeiten im Wildbach Ribeira Grande
Seltene Verbindung nach Santa Cruz.
Am
zweiten Wochenende im Juli feiert man die Festa da Filarmonica
Nossa Senhora dos Remedios, am letzten Sonntag im August Nossa
Senhora dos Remedios und am letzten Sonntag im November die
Festa do Patrocinio.
Käserei: QUEIJARIA TRADICIONAL Fajazinha
Restaurants, Cafes und Bars: POR
DO SOL Tel: 00351 292 552075
unterhalb von Fajazinha an der Strasse zum Meer gelegen. Regionale
Küche. Nur Juni-August., sonst nur am Wochenende.