Azoren AzorenCorvoFloresGraciosaTerceiraSao JorgeFaialPicoSao MiguelSanta MariaAzoren
Azoren AzorenAzoren
Azoren
   aktuell
  news
  wetter

   informationen
  geschichte
  geografie
  landschaft
  flora
  fauna
  klima
  kultur
  politik
  wirtschaft
  bevölkerung
  religion
  feste
   urlaub
  unterkunft
  anreise
  unterwegs
  einkaufen
  essen + trinken
  baden
  aktivurlaub
  reisehinweise
   tipps
  ausflüge
  sehenswürdigkeiten
  geld
  adressen
   service
  sprachfuehrer
  links
  fotogalerie
  rezepte
  newsletter
  send-a-postcard
   shop
  reiseführer
  literatur
  landkarten
  videos/dvds
  musik
   reisebüro    
   community
   forum          
   gps-daten   
   sitemap
   suche

Haben Sie Tipps oder weitere Adressen?
Schreiben Sie uns doch eine eMail!
Klima
zwischen Golfstrom und Azorenhoch  
Hochland von Sao Jorge
Hochland von Sao Jorge
Die Azoren sind vor allem ihrem Namen nach bekannt. Wegen ihrer geographischen Lage sind die neun Inseln mitten im Atlantik für Europa wetterbestimmend. Das berühmte Azorenhoch bringt Mitteuropa also richtig in Stimmung. Das Wetter auf den Azoren selbst ist dagegen alles andere als stabil und geradezu äußerst wechselhaft. Manchmal brauen sich starke Unwetter mit stürmischen Winden zusammen.
Die beste Reisezeit ist freilich der Sommer. Es ist nie unerträglich heiss (25°C). Von Juni bis Oktober ist auf den Azoren Saison. Zwischen Juli und September kann man von einer Hauptreisezeit sprechen. Dann sind auch die Niederschläge niedrig. Auch im Winter wird es nie richtig kalt, wenn auch der Nebel dann zuweilen ein wenig lästig werden kann.


Die Azoren haben ihr eigenes Klima: Regen, Nebel, Wind und Sonne können auch im Sommer durchaus an einem Tag zusammenkommen, denn die in Äquatornähe aufgewärmten und aufgestiegenen Luftmassen sinken gerade auf der Breite der Azoren wieder ab. Daher ist es ganzjährig relativ feucht und ausgeglichen. Regen und Sonne können sich zusehends abwechseln.
Wenn am Morgen dicke Wolken am Himmel hängen kann am Nachmittag wieder die Sonne vom Himmel lachen. Den ewigen Sonnenschein kann man also gleich vergessen. Gleiches gilt für den ewig blauen Himmel. Wer auf den Azoren also 14 Tage lang schönes Wetter ohne einen einzigen Regentropfen findet, hat irgendwie das große Los gezogen. Das Klima in der feuchten subtropischen Meeresregion kommt der Sonne oft in die Quere. Während es auf der einen Inselseite feucht wird, kann auf der anderen nur wenige Kilometer entfernt allerdings strahlend blauer Himmel den Urlaubstag doch noch zu einem Erlebnis machen.
Dafür gibt es keine Extremtemperaturen. Hitze und Kälte sind unüblich: der warme Golfstrom sorgt für angenehme Temperaturen. Gerade im Sommer liegt der Kern des Azorenhochs über dem Archipel. Es bilden sich schnell Quellwolken, die leicht an den Bergen hängen bleiben.
Erdrutsch - Strasse dicht !
Erdrutsch - Strasse dicht!
In der Nebensaison dagegen ist auch das Wetter weniger stabil. In den Wintermonaten liegen die Temperaturwerte zwar weit über dem Nullpunkt, es ist aber irgendwie feucht und ungemütlich. Gerade dann muss man den Wohnort genau auswählen, denn in einigen Lagen kann sich längere Zeit dichter feuchter Nebel halten.
Manchmal blasen orkanartige Winde über die Inseln. Das Azorenhoch wird vom ebenso berüchtigten Islandtief nach Süden abgedrängt. Heftige Niederschläge können die Folge sein. In so einem Sturmwind fällt der Regen dann auch schon einmal waagerecht. In Schlechtwetterperioden kann es daher zu richtigen Überschwemmungen kommen. Immer wieder kommen Menschen bei diesen Unwettern zu Tode. Auch vor der starken Brandungen bei Stürmen gerade im Winterhalbjahr sollte man sich in acht nehmen. Jedes Jahr kommen dabei mehrere Menschen ums Leben. Wer in diesen Zeiten auf Fährverbindungen angewiesen ist, hat das Nachsehen.
Über den Winter hinweg sind die Inseln daher wie leergefegt. Jeder verkriecht sich in seinem Haus. Nass und stürmisch ist es allerdings nicht jeden Tag. Es gibt auch schöne Tage mit blauem Himmel und viel Sonne.



Klimatabelle:

  Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
min. Temp. 13 13 14 14 15 18 19 20 19 18 16 14
max. Temp. 19 19 19 20 21 22 24 25 24 24 22 20


Wassertemperaturen:

Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
18 17 17 17 18 20 21 22 23 22 20 19


Sonnenstunden am Tag:

Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
3 4 4 5 6 6 7 7 6 5 4 3


Regentage im Monat:

Jan. Feb. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
7 6 7 4 2 1 0 1 2 7 7 7


Kalt wird es auf den Azoren nie. Die Tagesmittel liegen zwischen 16 und 25 °C. Auf den Azoren gibt es allerdings ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sie liegt um 80 Prozent. Das kann dazu führen, dass die Temperaturen im Sommer durchaus als drückend empfunden werden. Die Niederschläge nehmen von West nach Ost ab. Den meisten Niederschlag verzeichnet dabei Flores mit ca. 1.450mm. Den wenigsten Niederschlag gibt es mit rund 950mm auf Sao Miguel. Trotz des milden Klimas ist der Himmel oft
kein Wandern ohne Anorak im Gepäck
kein Wandern ohne Anorak im Gepäck
bedeckt.

Am sichersten ist man während der Sommermonate auf den Inseln. Man hat dann die meiste Sonne. Naturliebhaber sind auch schon im Frühjahr gut beraten. Aber es blüht eigentlich das ganze Jahr über irgend etwas. Wer Probleme mit dem Kreislauf hat, ist doch besser mit April/Mai bzw. September/Oktober gut beraten.

Die Wassertemperatur ist abhängig vom Golfstrom: sie schwankt zwischen ca. 15°C im Winter und 22°C im August. Bis Ende Oktober kann man noch baden, dann wird es langsam wieder frischer. Wale sieht man von Juni bis September.


Der Jahreskalender:

Allgemein ist das erste Quartal wenig ansprechend. Es wehen rauhe Winde und Nebelschwaden ziehen dicht vorbei. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Ab März wird es freundlicher. Auf den Feldern beginnt die Arbeit und man begegnet von Tag zu Tag mehr Menschen unterwegs.
Auch im zweiten Quartal ist das Wetter noch nicht so stabil. Man muss daher den Koffer mit allerlei Kleidung füllen und sollte immer mehrere Kleidungsschichten dabei haben. Die Winde legen sich etwas und auch im Meer ist dann wieder die tägliche Arbeit im Boot angesagt. Es beginnt nun überall zu blühen. Die Wanderwege sind teilweise noch etwas rutschig. Ab Juni wird es warm. Nun beginnt die Urlaubssaison richtig.
Im dritten Quartal trifft man mit Abstand am meisten Menschen auf den Inseln an. Die Tage sind lang. September: Die Sommerhitze ist vorbei; der ideale Monat für alle, die Beschaulichkeit und ausgedehntes Wandern suchen. Tagsüber kann es aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit durchaus schwül werden. Ab September wird es wieder gemütlicher.
Auch der Oktober ist noch freundlich. Die Abende werden aber wieder etwas frischer. Wer im letzten Quartal auf den Azoren weilt, muss schon einmal den Ofen wieder anwerfen. Ab November beginnt wieder die ungemütliche Winterzeit. Regen, Sturm und Gewitter nehmen zu.


Das Azorenhoch:

Das Azorenhoch ist zusammen mit dem Islandtief längst fest im Wortschatz der Mitteleuropär verankert, sind beide doch wetterbestimmend für Europa. Das Azorenhoch sorgt für anhaltend stabiles, schönes Wetter in Mitteleuropa. Heiße trockene Luft aus den Tropen ist dafür ursächlich. Sie steigt am Äquator auf und treibt nach Norden. Man spricht hier vom Antipassat. Durch die Abkühlung sinkt sie auf Höhe der Azoren wieder ab und gelangt in Bodennähe als Passat wieder zurück. Das bei dieser Luftzirkulation entsehende Hochdruckgebiet hat man mangels geografischer Alternativen nach dem Archipel benannt. Es hat keinen direkten Einfluss auf die Inseln selbst.

Anzeige:

 
Anzeigen:






Azoren Azoren Azoren Azoren Azoren
Azoren Azoren Azoren Azoren Azoren